Ein japanischer "Storch" macht sich auf den Weg zur ISS

19. August 2015, 15:02
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4,3 Tonnen Nachschub für die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS

Tokio – Pünktlich nach Zeitplan ist am Mittwochabend (Ortszeit) ein japanischer Raumfrachter zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Eine Trägerrakete vom Typ H-IIB hob vom japanischen Weltraumbahnhof Tanegashima ab, wie die Raumfahrtagentur Jaxa mitteilte. An Bord befindet sich der japanische Raumtransporter "Kounotori" (HTV).

Etwa 15 Minuten später erreichte der "Storch" den Orbit und trennte sich von der Trägerrakete; in fünf Tagen soll der Transporter an der ISS eintreffen. An Bord befinden sich rund 4,3 Tonnen Material für die sechsköpfige Besatzung der Raumstation, darunter Filteranlagen für die Trinkwasserversorgung, Kleidung sowie Forschungsinstrumente und Ersatzteile. Eines der Instrumente, das CALorimetric Electron Telescope (CALET), soll nach Hinweisen auf Dunkle Materie im All Ausschau halten.

Die Trägerrakete ist eine aufgerüstete Version der H-IIA, mit der die Hightech-Nation in das globale Geschäft für Satellitenstarts eingestiegen war. (APA/red, 19.8.2015)

  • An Bord der Trägerrakete H-IIB hob am Mittwoch der "Storch" vom Tanegashima Space Center in Richtung ISS ab.
    foto: jaxa

    An Bord der Trägerrakete H-IIB hob am Mittwoch der "Storch" vom Tanegashima Space Center in Richtung ISS ab.

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