"Forbes"-Liste: Jennifer Lawrence ist bestbezahlte Schauspielerin

21. August 2015, 11:57
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25-Jährige nahm 52 Millionen Dollar ein – "Fifty Shades"-Fortsetzung unter neuer Regie – Christian Bale als Enzo Ferrari – Verfilmung "Damals ist ein fernes Land" – Marc Webb dreht mit Chris Evans – Scooby-Doo kehrt zurück

Los Angeles – Jennifer Lawrence (25) ist dem Magazin "Forbes" zufolge die bestbezahlte Schauspielerin der Welt. Demnach hat der "Tribute von Panem"-Star zwischen Juni 2014 und Juni 2015 durch Filmgagen und Werbeeinnahmen etwa 52 Millionen Dollar (umgerechnet 46 Millionen Euro) verdient. Im vorigen Jahr lag Lawrence noch auf dem zweiten Platz der Rangliste, hinter der damaligen Spitzenreiterin Sandra Bullock.

Nun schaffte es Scarlett Johansson (30) mit rund 35,5 Millionen Dollar auf den zweiten Platz, gefolgt von der 44-jährigen Komödiantin Melissa McCarthy (23 Millionen Dollar). Der chinesische Star Fan Bingbing (33, "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit") nahm 21 Millionen Dollar ein und kommt so auf Platz vier. Ihr folgt Jennifer Aniston (46), die nach "Forbes"-Recherchen rund 16,5 Millionen Dollar kassierte.

Medien: "Fifty Shades"-Fortsetzung unter neuer Regie

Für die Fortsetzung der Sadomaso-Romanze "Fifty Shades of Grey" ist ein neuer Regisseur im Gespräch. Wie die Branchenportale "Variety" und "Deadline.com" berichten, soll der amerikanische TV- und Filmregisseur James Foley (61, "House of Cards", "Verführung einer Fremden") in der engeren Auswahl sein.

Seine britische Kollegin Sam Taylor-Johnson ("Nowhere Boy"), die den ersten Teil der Erotik-Trilogie inszeniert hatte, will keine Fortsetzung drehen. Jamie Dornan und Dakota Johnson sollen als Hauptdarsteller wieder dabei sein.

Die Romanvorlage der Britin E. L. James dreht sich um den reichen Unternehmer Christian Grey, der die Studentin Anastasia Steele zum SM-Sex führt. Die Fortsetzung soll Anfang nächsten Jahres gedreht werden und im Februar 2017 in die Kinos kommen.

Christian Bale will Automobil-Mogul Enzo Ferrari spielen

Der britische Oscar-Preisträger Christian Bale (41, "The Fighter", "Exodus: Götter und Könige") möchte den legendären Automobil-Mogul Enzo Ferrari (1898 – 1988) spielen. Wie die Filmportale "Deadline.com" und "Variety" am Donnerstag berichteten, muss US-Regisseur Michael Mann (72, "Ali", "Heat") für das seit langem geplante Filmprojekt noch Geldgeber beschaffen.

Mann, der Bale schon für den Thriller "Public Enemies" (2009) vor die Kamera holte, will die noch titellose Filmbiografie über den legendären Autobauer und Rennfahrer im nächsten Sommer drehen.

Fred Schepisi verfilmt "Damals ist ein fernes Land"

Der australische Regisseur Fred Schepisi (75, "Es bleibt in der Familie", "Roxanne") will den schwarzhumorigen Krimi "Andorra" (dt. Titel: "Damals ist ein fernes Land") auf die Leinwand bringen. "Variety" zufolge konnte er James Ivory (87, "Eine Affäre in Paris") als ausführenden Produzenten gewinnen.

Die Story von US-Autor Peter Cameron dreht sich um einen Amerikaner, der sich in dem Zwergstaat Andorra niederlässt und sich dort mit anderen Ausländern anfreundet. Bald jedoch wird er mit einer Leiche in einem Hafenbecken in Verbindung gebracht. Gedreht werden soll 2016 in Europa.

"Spider-Man"-Regisseur Webb dreht mit Chris Evans

Nach zwei "Spider-Man"-Abenteuern packt US-Regisseur Marc Webb (40) wieder ein kleineres Spielfilm-Projekt an. "Deadline.com" zufolge konnte er den Schauspieler Chris Evans (34) für den Film "Gifted" gewinnen. Er soll einen Mann spielen, der sich nach dem Tod seiner Schwester um deren junge, hochbegabte Tochter kümmert. Er zieht vor Gericht, um das Sorgerecht zu bekommen.

Die Dreharbeiten sollen im Herbst beginnen. Evans ist derzeit noch mit dem Film "Captain America: Civil War" beschäftigt. Vor "The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro" (2014) und "The Amazing Spider-Man" (2012) hatte Webb mit der Independent-Komödie "(500) Days of Summer" Erfolg.

Scooby-Doo kehrt auf die Kinoleinwand zurück

Die Abenteuer der überdrehten Riesendogge Scooby-Doo und einer Jugendbande, die Verbrechern auf der Spur ist, sollen fortgesetzt werden. Wie das US-Branchenblatt "Hollywood Reporter" berichtet, will das Studio Warner Bros. einen "Scooby-Doo"-Zeichentrickfilm im Herbst 2018 in die Kinos bringen. Die noch titellose Cartoonverfilmung wird von "Space Jam"-Regisseur Tony Cervone inszeniert.

Die beliebten Vorgänger "Scooby-Doo" (2002) und "Scooby-Doo 2: Die Monster sind los" (2004) waren ein Mix aus Animation und Live-Action mit Schauspielern. Vorlage sind die Cartoonfiguren des legendären Duos William Hanna und Joseph Barbera, die sich auch Charaktere wie Tom und Jerry, Familie Feuerstein und Yogi-Bär ausdachten. (APA, 21.8.2015)

  • Jennifer Lawrence hat – zumindest derzeit – keine Geldsorgen.
    foto: reuters / mario anzuoni

    Jennifer Lawrence hat – zumindest derzeit – keine Geldsorgen.

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