Opfer von "Charlie"-Terroristen klagt Medien

18. August 2015, 15:31
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26-Jährige laut Anwälten durch Berichterstattung in Gefahr gebracht

Paris – Ein Opfer der "Charlie Hebdo"-Terroristen geht juristisch gegen drei französische Medien wegen deren Berichterstattung während der Anschlagsserie vor. Der 26-Jährige hatte sich während einer Geiselnahme in einer Druckerei vor den Terroristen im Gebäude versteckt. Drei Sender berichteten während der Aktion von dem verborgenen Angestellten.

Damit sei das Leben seines Klienten direkt bedroht gewesen, zitierte "Le Parisien" am Dienstag den Anwalt des jungen Mannes. Die Staatsanwaltschaft habe in der vergangenen Woche ein Verfahren eröffnet. (APA, 18.8.2015)

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