Nur jeder Neunte erwartet finanzielle Verbesserungen

16. August 2015, 19:00
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Noch nie haben sich so wenige Österreicher keine Zuwächse erhofft. Aber nur ein Viertel glaubt, dass es in Zukunft schlechter wird

Linz – Nur elf Prozent der Österreicherinnen und Österreicher erwarten, dass es ihnen in den kommenden Monaten finanziell besser gehen wird als jetzt. Das ist der niedrigste Wert, den das Linzer Market-Institut in einer Reihe vergleichbarer Umfragen für den STANDARD erhoben hat.

Zum Vergleich: Im Herbst 2013, als die Frage zuletzt gestellt wurde, meinten noch 21 Prozent, dass es in den folgenden Monaten aufwärtsgehen würde.

Mehrheit erwartet, dass es weitergeht wie bisher

Allerdings: Der Anteil jener, die eine Verschlechterung ihrer finanziellen Situation erwarten, ist mit 24 Prozent seit vielen Jahren weitgehend konstant – die große Mehrheit erwartet eine konstante Entwicklung der persönlichen wirtschaftlichen Situation. Es sind vor allem Frauen, die in hohem Maß weder eine positive noch eine negative Entwicklung der persönlichen finanziellen Situation erwarten.

Optimisten in Grün, Schwarz und Pink

Die größten Optimisten finden sich unter Wählern von Grünen, ÖVP und Neos. Relativ hohe Erwartungen hegen auch die Befragten mit hoher Bildung.

Als besonders pessimistisch erweisen sich die Wähler der Freiheitlichen – und jene, die politisch nicht entschlossen sind. Eher eine Verschlechterung der persönlichen ökonomischen Verhältnisse erwarten Bewohner Ostösterreichs und Menschen mit solider beruflicher Bildung, aber ohne akademischem Abschluss. (Conrad Seidl, 17.8.2015)

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