"Stagefright"-Lücke: T-Mobile Austria drehte MMS-Versand ab

14. August 2015, 11:48
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Reaktion auf "Stagefright"-Lücke in Android

T-Mobile Austria hat auf die "Stagefright"- Sicherheitslücke in Googles mobilen Betriebssystem Android reagiert. Da über diese Schwachstelle Schadsoftware via MMS oder Messaging-Apps wie WhatsApp auf Handys gelangen können, hat der Mobilfunker den MMS-Versand abgedreht. Ein Schritt, den auch die Deutsche Telekom gesetzt hat.

"Sie haben eine neue MMS"

Kunden erhalten nun statt der MMS eine SMS mit dem Hinweis "Sie haben eine neue MMS. Sie können diese unter folgendem Link innerhalb von 3 Tagen herunterladen". So soll verhindert werden, dass sich Schadsoftware über infizierte Dateien weiter verbreitet – jedoch können auch die auf der Plattform bereitgestellten Bilder und Dateien infiziert sein. Dementsprechend rät man Kunden, vorerst diese Bilder nicht herunter zu laden.

Warten auf Updates

Sobald die Hersteller der Android-Smartphones ein Update zur Behebung der Sicherheitslücke ausliefern, will T-Mobile MMS wie gewohnt wieder zustellen. (red, 14.8. 2015)

  • Von der "Stagefright"-Lücke sind Android-Handys betroffen.
    foto: apa

    Von der "Stagefright"-Lücke sind Android-Handys betroffen.

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