2.863 Wiener "Wohn-Tickets" im Juli vergeben

13. August 2015, 16:47
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Per 1. Juli wurde vom guten alten Vormerkschein auf das "Ticket" umgestellt, Stadtrat Ludwig präsentierte erste Ergebnisse

Seit 1. Juli gibt es neue Vergabebestimmungen im geförderten Wiener Wohnbau (DER STANDARD berichtete). Wie Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ) nun bekannt gab, wurden im Juli genau 2.863 "Wohn-Tickets", die zum Bezug einer geförderten Wohnung berechtigen, vergeben.

Der ebenfalls neue "Wien-Bonus" – die Möglichkeit, auf der Warteliste vorgereiht zu werden, wenn man schon länger in Wien wohnhaft ist – wurde demnach bisher 540 mal schlagend. Ob diese Bevorzugung aber auch rechtlich einwandfrei ist, sieht sich derzeit die Volksanwaltschaft genau an.

68 Prozent zufrieden, neun Prozent nicht

Jährlich werden in Wien rund 25.000 Gemeinde- und Genossenschaftswohnungen neu vergeben, mehr als 7.000 davon im Neubau-Erstbezug. Dass mit der Umstellung vom bisherigen "Vormerkschein" auf das Wohn-Ticket die Anmeldung und Vergabe vereinheitlicht wurde, stuften laut Ludwig 68 Prozent der für ein entsprechendes "Stimmungsbarometer" befragten 1.400 Personen als Erleichterung ein. Neun Prozent sahen darin hingegen keinen Vorteil. (red, 13.8.2015)

  • Wiens Wohnbaustadtrat Michael Ludwig bei der Präsentation des neuen "Wohn-Tickets" im Juni.
    foto: pid/gökmen

    Wiens Wohnbaustadtrat Michael Ludwig bei der Präsentation des neuen "Wohn-Tickets" im Juni.

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