Alfred Komarek: "Die Stille ist ein heiliges Luder"

15. August 2015, 09:00
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Autor Alfred Komarek über seinen Donald-Duck-Totenschädel, seine Liebe zum 2CV, das Lustvolle am Schweigen und die Arbeit mit Wolfgang Schüssel

Standard: Was haben Sie denn am 3. Oktober vor?

Komarek: Da kommen die Donaldisten in Wien zusammen: ein hochbedeutendes Treffen.

Standard: Da besichtigen Sie mit Ihren Donald-Duck-Fan-Vereinskollegen die Katakomben im Stephansdom? Oder gehen Sie nur zum Treffen im Gasthaus Wild?

Komarek: Ich werde auch in den Katakomben sein. Wir wollten dort diskret ein Donald-Cranium aus Porzellan hinterlegen, aber das wurde uns von der Domverwaltung harsch untersagt.

Standard: Woher hätten Sie einen Donald-Ententotenkopf?

Komarek: Eine Keramikerin hat den für mich angefertigt, er liegt in meinem Weinkeller.

Standard: Ihr heiliger Ort im Pulkautal.

Komarek: Der Keller ist ein sehr weihevoller Raum, eine weitverzweigte Lösshöhle, in der es absolut still ist, und in der ich der Einkehr und Kontemplation fröne. Weit hinten liegt der Schädel, in einer verschatteten Nische mit einer kleinen Kerze davor.

Standard: Warum sind Sie denn Donaldist geworden?

Komarek: Weil das ein herrliches , erstaunlich intelligentes Spielmodell ist. Ich hatte das Glück die Übersetzerin, Erika Fuchs, persönlich zu kennen. Donald strotzt ja vor klassischen Anspielungen, ist stellenweise alles andere als jugendfrei.

foto: regine hendrich
Selbstdarsteller nerven ihn, er selbst fühlt sich als "Weltmeister im Nicht-gesehen-werden": Schriftsteller Alfred Komarek.


Standard: Einer Ihrer Lieblingssätze ist jener der Panzerknacker: "Dagobert ist uns geistig überlegen, das ist eine sozialpolitische Ungerechtigkeit".

Komarek: Richtig. Aus Sicht der Panzerknacker stimmt das auch. Sie haben eine sehr einfache Weltsicht, sie sind aus der Welt des etablierten Verbrechens, da ist ihnen ein Mensch, der darüber steht, zutiefst suspekt. Es gibt ja sogar eine Gewerkschaft der Panzerknacker, das organisierte Verbrechen hat es also ganz schön in sich in Entenhausen.

Standard: Ist Entenhausen eine Parallelwelt?

Komarek: Darüber rätseln die Donaldisten seit Jahrzehnten. Der amerikanische Donald-Erfinder Carl Barks brachte die Amerika-Bezüge in die Geschichten ein, Erika Fuchs lebte in Bayern und am Bodensee in Österreich und brachte diese Aspekte mit. Sie hat sogar einmal einen Kommerzienrat Komarek eingeführt, um mich zu pflanzen.

Standard: Was war seine Rolle?

Komarek: Er ist gestorben und hinterließ eine bissige Witwe. Wissen Sie, mich fasziniert die Mischung der Donaldisten, da ist vom Spiegelredakteur über den Theologen bis zum Siebenjährigen alles dabei. Es gab ja sogar einen sehr strengen Aufnahmetest.

Standard: Was wurden Sie denn da geprüft? Sprechblasen-Texte?

Komarek: Bei mir war es leicht. Man bekam den Aufnahmeantrag mit einem gezeichneten Donald-Kopf auf dem Kuvert, und wenn man die Hartherzigkeit besaß, da die Marke drüber zu kleben, war man schon draußen. Später gab es den Doktor-Dulle-Test, der war schon schwieriger. Da musste man runde und eckige Klötze in runde und viereckige Löcher stecken – aber man wurde davor drei Minuten lang auf einem Klavierstockerl gedreht.

Standard: Wurden Sie aus lauter Donald-Liebe zum 2CV-Fahrer ?

Komarek: Nein, diese Ente hatte ich viel früher. Der 2CV war und ist das einzige Auto mit einer eingebauten fröhlichen Naivität. Man saß drin und fühlte sich wohl. Ich habe nie einen unsympathischen oder aggressiven Enten-Fahrer getroffen. Das darf man auch nicht sein, wenn man so ein Auto fährt, sonst dreht man durch.

foto: imago/imagebroker
Mit einer himmelblauen Ente wie dieser reiste Student Komarek von Wien-Alsergrund nach Wien-Nussdorf.

Standard: Sie besaßen dieses Auto, bevor Sie den Führerschein hatten. Denn bei der Prüfung sind Sie durchgefallen. Statt zu fahren haben Sie die Gebrauchsanleitung studiert. Sie lieben Gebrauchsanleitungen?

Komarek: Ich bin zu vorsichtig gefahren, das legte der Prüfer als Unsicherheit aus. Daher saß ich dann in der Garage und ging mit meiner Ente auf Phantasiereisen. Und, ja, ich liebe Gebrauchsanweisungen. Ich wurde in der Mangelwirtschaft der 50er und 60er sozialisiert. Damals war es ein großes Ereignis, wenn man sich etwas kaufen durfte – und dieses Erlebnis vertiefte man mit dem Studium der Gebrauchsanweisung. Die war damals auch noch schön geschrieben, hat einem artig zum Kauf gratuliert, die Abmessungen des Objekts bekannt gegeben und seine Vorzüge gelobt.

Standard: Sie haben viel über Autos geschrieben, Ihr eigenes Verhältnis zu Autos nennen Sie kompliziert im positiven Sinne. Wie kommt das?

Komarek: Das ist aus meiner Jugend zu erklären. Damals war das Auto unser Götze, der Götze des Fortschritts. Der Glaube an die neue Zukunft war Nylonhemd und Plastik und Atom und Auto und natürlich Steak Hawaii und Rimini. Das Auto war die Eroberung der Welt, man konnte auf einmal überall hin. Sprich: Bis nach Italien. Rufzeichen.

Standard: Und wohin ging Ihre erste Reise mit der Ente?

Komarek: Nach Nussdorf ins Kaffeehaus. Viel weiter habe ich mich nicht getraut, sie hat ja mehr Öl als Benzin verbraucht. Aber sie hat lang gelebt, das kennt man ja von Menschen auch: Menschen, die dauernd krank sind, die sterben kaum je. Und Gesunde haut es auf einmal um. So war das auch mit diesem Auto. Ich konnte die Ente dann sogar noch verkaufen um ganz wenig Geld, an einen Mitarbeiter der argentinischen Botschaft. Er hat die Ente wirklich geliebt. Eines Tages rief er mich an und fragte: "Ich möchte sie jetzt grün lackieren. Darf ich?"

Standard: Ihr Großvater hat sich noch mit 94 Jahren einen Opel Kadett Sport und ein kariertes ...

Komarek: ... Sportsakko gekauft. Zwei, drei Jahre später habe ich den Kadett geerbt, noch mit den Plastikschonbezügen über den Sitzen.

Standard: Weil wir bei den Gebrauchsanweisungen waren. Sie selbst haben bis auf selbige alles geschrieben: Werbetexte wie "Raunz nicht, kauf", Reise- und Autoberichte, Romane wie den "Polt", Geschäftsberichte für Banken ...

Komarek: Für Raiffeisen Niederösterreich Wien. Die sagten damals, eine Bilanz ist nur schön, wenn sie auch schön geschrieben ist. Aber ich wurde dann eingespart.

Standard: Sie schreiben seit Ihrer Kindheit, trotzdem ist Ihnen das Schreiben Knochenarbeit. Was ist das Schwierigste für Sie? Der Anfang oder das Ende eines Romans?

Komarek: Der Anfang, denn das Ende weiß ich, und das habe ich meist auch schon formuliert. Ich weiß nur den Weg dorthin nicht, inklusive den ersten Satz. An dem sitze ich oft drei, vier Wochen lang. Ich komponiere meine Geschichten nämlich, muss die Ouvertüre und die ersten paar Töne haben, erst wenn ich die Sprachmelodie einmal kenne, komme ich weiter.

Standard: Weil Sie von der Melodie sprechen: Sie haben Jus studiert und fanden immer, dass es auch sprachlich sehr schöne Gesetze gibt?

Komarek: Ja, der Mordparagraf war präzise und reduziert wie ein Gedicht. Überhaupt sind alte Straf- und Bürgerliche Gesetzbücher schön, es macht mir Freude, darin zu lesen.

Standard: Vielleicht hätten Sie Legist werden sollen? Da hätten Sie selbst hübsche Gesetze verfassen können.

Komarek: Naja, aber selbst, wenn man ein sprachlich schönes und inhaltlich gut gemeintes Gesetz schreibt, kann es fürs betroffene Individuum immer noch ungerecht sein.

Standard: Gibt es denn Gerechtigkeit?

Komarek: Es gibt Annäherungswerte. An die absolute Gerechtigkeit des Jüngsten Gerichts glaube ich weniger.

Standard: Sie sind gläubig, aber nicht katholisch. Woran glauben Sie?

Komarek: Das beginnt sehr physikalisch: Man kann Energie nicht umbringen, also dauert alles fort. Ich dauere also durch meine Bücher, die Menschen, die ich kennengelernt habe und durch meine guten und schlechten Taten fort. Zudem könnte man, schon etwas gewagter, an ein übergeordnetes Ordnungsgefüge glauben, weil alles so verdächtig gut zusammenpasst. So korrelieren etwa die Planetenbahnen und die Gesetze der Musik sehr.

Die ausgebüxte Grüne Mamba aus Aussee wurde von Komareks Bruder ausgependelt

Standard: Apropos Energie. Ihr Bruder, der Brennstoffhändler war, ist bekannter Wünschelrutengeher und hat in Bad Aussee eine ausgebüxte Grüne Mamba aufgespürt.

Komarek: Ja, das war skurril. Man hat sich an ihn gewendet, er hat aber gesagt, er könne die Schlange nicht finden, weil er muss sich beim Auspendeln auf etwas konzentrieren, was er kennt – was bei der Mamba aber nicht der Fall war. Also hat er sich dann auf den Mamba-Besitzer konzentriert, der wiederum stark an die Schlange gedacht hat. Und dann sagte mein Bruder: "Im Kurmittelhaus, hinter der Lamperie, eineinhalb Meter über dem Boden: Da ist sie." Da war sie auch. Und glauben Sie mir: Mein Bruder ist kein Esoteriker.

Standard: Als Jusstudent haben Sie damals am Institut für deutsche Rechtsgeschichte gearbeitet. Warum?

Komarek: Professor Lentze hat mich dort hingebracht. Er war Mönch und Experte für germanische Todesstrafen, die ja extrem grauslich waren. Unkeusche Ehebrecher hat man etwa im Sumpf versenkt, andere ausgedärmt, gehäutet oder viergeteilt. Ich habe am Handwörterbuch der deutschen Rechtsgeschichte an den Kapiteln Fund, Glücksspiel und Ehe gearbeitet, was gut zusammenpasst. (lacht)

Standard: Hätten Sie fertigstudiert: Wären sie Anwalt geworden?

Komarek: Ich wäre Strafverteidiger geworden, und zwar ein listiger.

Standard: Wen hätten Sie gern verteidigt? Udo Proksch? Ihn haben Sie gekannt.

Komarek: Ja, das wäre ein interessanter Fall gewesen. Wiewohl man bei ihm auch als Anwalt vorsichtig sein musste, er war ein Menschenfänger und unglaublich charmant. Aber in seinem Club 45 war ich nie gern, weil mir Selbstdarsteller auf die Nerven gehen. Ich bin das Gegenteil davon. Ich bin einer, der darauf wartet, dass er wahrgenommen wird. Ich bin ein Weltmeister im Nicht-gesehen-werden. Ich muss mich nur in ein leeres Lokal setzen: Mich bedient niemand.

Standard: Sie hatten aber mit Stars zu tun. Als Alfred Schilling haben Sie sogar Schlagertexte geschrieben.

Komarek: Weil ich dringend Geld benötigte. Ich habe unterschiedliche Pseudonyme für anständige, halbanständige und verbrecherische Texte verwendet. Als Alfred Schilling habe ich den übelsten Text geschrieben, obwohl ein Bestseller dabei war. Darüber rede ich aber nicht.

Standard: Ist doch schon verjährt.

Komarek: Aniko Benkö: "Sag zum Leben ja, sag zur Liebe ja." Dafür habe ich 15 Minuten gebraucht. Ich hab aber auch für Chris Lohner getextet, das ist nicht peinlich.

Standard: "Achtung Gleis Zwei. Zug nach St. Pölten fährt ein."

Komarek: (lacht) Das nicht, aber Texte für ihre Langspielplatten. Ich habe übrigens auch für die Gruberova geschrieben, André Heller hat das auch versucht.

Standard: Er war in Bad Aussee im gleichen Gymnasium wie Sie, Jochen Rindt, Helmut Marko ...

Komarek: Aber ich war da, weil ich dort gelebt habe. Die anderen hätten anderswo die Schule nicht geschafft, hatten andere Interessen.

Standard: Wie Heller gingen Sie zu Ö3. Sie gestalteten Sendungen wie Melodie exklusiv, das Radio ist Ihr Lieblingsmedium. Finden Sie nicht, dass die Leute heute kaum noch zuhören können?

Komarek: Doch, aber ich bin nicht mehr so pessimistisch: Es entstehen so viele kleine Radiosender im Internet, mit denen man sich durch die Welt hören kann.

Standard: Aber Stille gibt es nur noch selten.

Komarek: Im Weinkeller gibts sie.

Standard: Sie verbringen dort allein Silvester?

Komarek: Ein paar Stunden. Da räume ich in mir zusammen und denke über mein Leben nach. Die meisten Leute tun das nicht; sie brauchen ständig neue Unterhaltungsinstrumente, damit sie sich nicht mit sich selbst beschäftigen müssen. Wobei: Die Stille ist kein Götze, den es anzubeten gilt, sondern eine sinnliche, abenteuerliche und vollsaftige Erfahrung. Die Stille sei ein heiliges Luder, es sei sträflich, mit ihr kein Verhältnis zu haben.

Standard: Man würde etwas versäumen?

Komarek: Stille ist nichts – oder sehr viel. Man kann sich ratlos anschweigen oder still eines schönes Gespräche führen. Schweigen ist kein Wert an sich, aber man sollte nicht darauf verzichten, weil man sonst auf ein Stück Leben verzichtet. Irgendwann werden die Marketingleute entdecken, dass sich Stille und Schweigen toll verkaufen lassen und dann ist die Unschuld der Stille beim Teufel. Der Klosterurlaub wird ja schon als Stille-Therapie verkauft.

Standard: Apropos Klosterurlaub: Sie haben mit Außenminister Wolfgang Schüssel "Das kunterbunte Weltkugelbuch" geschrieben. Das war 1998 Gegenstand einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ, weil auch Botschaften es kauften.

Komarek: Stimmt. Wir wollten ein Buch machen, das Kindern die Rolle eines winzig kleinen Landes in der großen Welt erklärt, Schüssel hat nur gezeichnet. Ich muss aber schon dazu sagen, dass ich dann auch für den linksradikalen Chor "Gegenstimmen" getextet habe. Mit ihnen bin ich heute noch befreundet, auf Demos würde ich mit ihnen aber nicht gehen. In meinem Inneren bin ich nämlich ein Law-and-order-Typ. Gibt sich eine Gruppe eine demokratische Ordnung, muss man sich daran halten. Passt mir die Gesellschaft nicht, muss ich sie verändern – aber nicht, indem ich ihr eine aufs Aug gebe.

Standard: Haben Sie durchs Schreiben etwas verändert?

Komarek: Literatur oder Schreiben kann nicht viel verändern.

Standard: Sie leben in Wien, im Pulkautal und in Bad Aussee. Warum haben Sie sich mit Wien nie richtig angefreundet?

Komarek: Ich bin kein urbaner Mensch. Ich mag keine Events und war auch erst drei Mal beim Heurigen. Die Wiener Gemütlichkeit und Gemütsart ist mir verdächtig, weil sie sehr flach ist. Darunter stecken Gleichgültigkeit, Egoismus, Wut, Wurstigkeit, Ablehnung, Brutalität.

Standard: Aber das ist ja furchtbar.

foto: orf
Helmut Qualtinger spielte den Herrn Karl, einen "dämonischen" Wiener, wie Komarek sagt

Komarek: Schauen Sie sich nur den Herrn Karl an.

Standard: Nicht jeder Wiener ist ein Herr Karl.

Komarek: Nein, er ist eine besonders furchtbare Ausprägung des Wieners, dämonisch schlimm.

Standard: Sie kannten Qualtinger?

Komarek: Ja, und ich habe ihn sehr geschätzt. Er war ein hochsensibler Mensch. Aber wenn er betrunken war, bin ich ihm ausgewichen. Da wurde er unerträglich.

Standard: Sie haben Reiseberichte aus aller Welt geschrieben; Ihre langsamste Reise war die von Wien nach Bregenz im Postbus. Was war Ihre kürzeste Reise?

Komarek: Im 9. Bezirk vor die Tür zu gehen. In der Grünentorgasse gibt es eine Stelle, da liegen unter dem Pflaster die Türschlüssel der aus dem Grätzel vertriebenen Juden. Steh ich davor, habe ich eine gewaltige Reise getan. Ich bin zudem ein Stadtentdecker.

Standard: Sie fahren nach Aspern und erkunden den Telefonweg?

Komarek: Vor Aspern fürcht ich mich, weil das so eine amorphe Gegend ist. Mich interessieren Übergänge, Spannungen und Brüche – Skurrilitäten und Unverständlichkeiten sowieso. Simmering ist da ganz toll, da steht Feudales neben Industriellem, Häuser adeliger Unternehmer neben Arbeiterbauten. Nehmen Sie das Schloss Neugebäude: ein Lustschloss, das mit dem Zentralfriedhof zur Einheit wird.

Standard: Sehr wienerisch.

Komarek: Ausgesprochen.

Standard: Sie äußerten einmal den Wunsch nach einem "stilvollen Ende". Wie stellen Sie sich das vor?

Komarek: Sterben, solange ich noch bei mir selbst bin. Lassen Sie mich einen uralten Menschen aus Polt zitieren. Der sagt: "Jetzt wird’s dann schon fad."

Standard: Letzte Frage: Worum geht’s im Leben?

Komarek: Ein Leben zu leben, das einem gehört und das etwas macht aus einem. Und darum, dass man etwas zurücklässt auf der Welt. (Renate Graber, 15.8.2015)

Zur Person

Alfred Komarek (69) stammt aus Bad Aussee. Heute lebt er dort, in Wien und im niederösterreichischen Pulkautal, wo neben dem Wein auch seine Krimifigur (Ex-) Inspektor Simon Polt daheim ist. Als Jusstudent begann Komarek, jüngster von drei Söhnen eines Hauptschuldirektors und einer Hausfrau, zu schreiben, etwa Texte für das neue Ö3 und seine Sendungen wie Melodie exklusiv. Spezialität des Sammlers von Taschenuhren und Radios und "Geosophen", wie ihn Hans Weigel einmal nannte: Reisereportagen und Bücher über Gegenden wie das Salzkammergut oder das Waldviertel.

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