Omega: Ein Stierkopf für Olympia

13. August 2015, 15:59
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Anlässlich der kommenden Olymischen Spiele in Rio 2016 legt Omega eine Sonderedition der Seamaster Bullhead auf

Der Name "bullhead" war ursprünglich ein Spitzname der von Uhrensammlern verwendet wurde, die die Form des Zeitmessers bewunderten und zum Schluss kamen, dass das Gehäuse wie der Kopf eines Stiers aussieht. Tatsächlich machen die bei 11 und 1 Uhr positionierten Chronografen-Drücker und die unübliche Anordnung der Kronen bei 12 bzw. 6 Uhr die Seamaster Bullhead-Kollektion zu einem echten Hingucker. Dafür sorgt auch das schildförmige Edelstahlgehäuse, das vom Original aus dem Jahr 1969 übernommen wurde.

foto: omega
Das schildförmige Gehäuse der Omega Seamaster Bullhead "Rio 2016" ist 43 Millimeter lang und breit.

Nun bringt Omega eine Sonderedition der Bullhead. Anlass sind die kommenden Olympischen Spiele in Rio 2016, wo die Schweizer Uhrenmarke als offizieller Zeitnehmer fungiert. So ziert den massiven Stahlboden des 43 Millimeter breiten und ebenso langen Gehäuses das Logo der Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro. Für einen gleichmäßigen Gang über 52 Stunden hinweg sorgt das Automatikkaliber Omega 3113 mit Co-Axial-Hemmung, das sich über Krone und Drücker am oberen Gehäuserand bedienen lässt. Wie ihre Vorgängermodelle ist die Bullhead "Rio 2016" mit einer zentralen Chronografen-Sekunde sowie einem 30-Minuten-Zähler bei 12 Uhr ausgestattet.

foto: omega
Die auf 316 Exemplare limitierte Sonderedition ist ab sofort erhältlich und kostet 8.000 Euro.

Das blaue durchbrochene Lederarmband ist in der Farbe des Logos der Olympischen Spiele 2016 gehalten; die dezenten Kontrastnähte erinnern mit Gelb, Grün, Rot und Schwarz an die Olympischen Ringe. Dieses Farbschema kommt auch auf der innen liegenden beidseitig drehbaren blauen Lünette zum Einsatz – die Zehnerschritte der Sekunden-Skala sind abwechselnd ebenfalls in den Farben Gelb, Grün, Rot und Schwarz gehalten.

Bleibt noch zu klären, was es mit der zweiten Krone bei 6 Uhr auf sich hat: Damit kann die innere Lünette verstellt werden, die quasi der drehbaren Lünette einer herkömmlichen Taucheruhr entspricht – schließlich wurde die Bullhead ursprünglich vor allem von Tauchern benutzt. Sie ist bis zu 15 bar (150 Meter) wasserdicht. (max, 13.8.2015)

Eine erklärende, interaktive Präsentation der Bullhead findet man hier.

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