Innenministerium mit Flüchtlingsbetreuung durch ORS zufrieden

11. August 2015, 19:42
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Frage der Betreuung durch andere Organisationen im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen stelle sich nicht: "Kein Anlass für die willkürliche Vertragsaufkündigung"

Wien/Traiskirchen – Das Innenministerium lehnt die Idee, die Verwaltung des Erstaufnahmezentrums Traiskirchen "Profis" wie dem Roten Kreuz, der Caritas oder der Diakonie zu übertragen, ab. Wie der "Kurier" berichtet, sieht das Innenressort keinen Anlass, den Vertrag mit der derzeitigen Betreuungsfirma ORS aufzukündigen. "Wir sind mit der Dienstleistung von ORS zufrieden", sagte ein Ministeriumssprecher dem "Kurier".

"Es gibt keinen Anlass für die willkürliche Vertragsaufkündigung. Die Frage der willkürlichen Auftragsvergabe an andere stellt sich daher nicht", sagte der Sprecher laut "Kurier" (Mittwochausgabe). An der derzeitigen Situation in Traiskirchen sei nicht die private Schweizer Firma ORS schuld. Diese Firma sei "vertraglich nicht verpflichtet, Plätze zu schaffen. Die Bundesländer haben nicht ausreichend Flüchtlinge in die Versorgung übernommen", zitierte die Zeitung den Sprecher. (APA, 11.8.2015)

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