Billig-Smartphones der 100-Euro-Klasse getestet

10. August 2015, 12:10
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Gute Noten für Honor Holly und Samsung Galaxy J1

Ein günstiges Smartphone für unter 120 Euro kann für Einsteiger ausreichen, manche Geräte taugen aber nur wenig. Das zeigt ein aktueller Test der Computerzeitschrift "c't". Die Experten nahmen sich sechs Smartphones zu Preisen zwischen 74 und 119 Euro vor.

Einschränkungen bei Display und Kamera

Alle günstigen Geräte haben Einschränkungen, vor allem bei der eingebauten Kamera und den Displays muss man Abstriche machen. "Richtig sexy sind sie natürlich nicht. Wer High-End-Smartphones gewohnt ist, wird bei jedem der 100-Euro-Smartphones die Nase rümpfen", urteil die Zeitschrift. "

Wer das richtige Modell wähle, bekomme "ein solides Smartphone, das Alltagsaufgaben wie Surfen, Telefonieren und Navigation beherrscht und auf dem fast alle Apps vom Messenger bis zum Mini-Spielchen problemlos laufen", urteilten die Experten.

Gute Noten

Den besten Gesamteindruck hinterließ das Honor Holly, bei dem man für 120 Euro eine vergleichsweise starke Performance, ein gutes Display und sogar eine ordentliche Kamera bekommt. Lediglich bei den Laufzeiten und GPS-Empfang hapert es hier. Ebenfalls eine ordentliche Figur machte das Samsung Galaxy J1 für 100 Euro. Das ZTE Blade L3 hat unter den 100-Euro-Handys die beste Kamera, dafür aber ein sehr schlechtes Display.

Mit 75 Euro ist Microsofts Lumia 435 zwar superbillig, aber Kamera, Performance, Display und Laufzeit sind eher schlecht. Windows-Liebhaber sei hier das schon etwas ältere Lumia 532 empfohlen, was deutlich leistungsfähiger ist. (APA/red, 10.8. 2015)

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c't

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    foto: ap
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