Sechs Tote bei heftigen Unwettern in Chile

10. August 2015, 11:47
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Norden des Landes am schwersten getroffen

Santiago de Chile – Bei schweren Unwettern sind in Chile mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Am schlimmsten trafen die heftigen Regenfälle und stürmischen Winde den Norden des südamerikanischen Landes, wie der Katastrophenschutz am Sonntagabend (Ortszeit) mitteilte. In den Regionen Tarapaca und Antofagasta lösten die Wassermassen Erdrutsche aus, außerdem wurden mehrere Häuser schwerbeschädigt.

Allein in der Hafenstadt Tocopilla seien drei Menschen zu Tode gekommen, darunter ein vierjähriges Mädchen. Zwei weitere Menschen würden noch vermisst. Rund 1.000 Einwohner mussten ihre Häuser verlassen. Tausende Menschen seien zudem ohne Strom, hieß es in Medienberichten. Die Regierung erklärte für Tocopilla den Notstand. Mehrere Schulen sollten am Montag geschlossen bleiben. Das Militär sei eingesetzt worden, um blockierte Straßen frei zu räumen, hieß es weiter. (APA, 10.8.2015)

  • Eindrücke aus der Hafenstadt Valparaíso am Wochenende.
    foto: apa/epa/martin contreras

    Eindrücke aus der Hafenstadt Valparaíso am Wochenende.

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