Sollen die Kollegen wissen, was Sie verdienen?

Umfrage11. August 2015, 11:42
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In Österreich selten Realität: Transparenz bei Gehältern. Soll sich das ändern? Stimmen Sie ab

Während die Schweden den totalen Einblick lieben und man jederzeit nachsehen kann, was der Nachbar verdient, ist Transparenz bei der Bezahlung in Österreich keine Priorität. Sogar unter Freunden ist die Frage nach dem Gehalt oft tabu.

Die USA sind zwar auch ein wenig offener, Unternehmen veröffentlichen aber kaum Gehälter. Anders beim Social-Media-Start-up Buffer: Hier wird den Mitarbeitern nicht nur die vollständige Gehaltsliste zur Verfügung gestellt, sondern auch Gründe, warum es Unterschiede zwischen den Verdiensten gibt, liegen offen.

In Österreich sind private Unternehmen seit März 2011 gesetzlich verpflichtet, in jedem Stellenangebot anzugeben, wie viel man mindestens verdient. Ziel war vor allem, die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen kleiner werden zu lassen. Die Fortschritte sind allerdings überschaubar.

Was meinen Sie? Sind die Angaben in den Stellenangeboten schon genug, oder braucht es eine wirkliche Gehaltstransparenz? Im Forum können Sie das "Ja" oder "Nein" zu mehr Offenlegung gerne noch ausführlicher argumentieren. (lhag, 11.8.2015)

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    foto: ralph peters / imago

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