Leseabenteur für kleine Detektive

Rezension10. August 2015, 09:13
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Der zweite Detektiv-Fall von Penny "Alarm auf der Achterbahn" lädt durch die bunten Comic-Illustrationen zum Selbst- und nicht nur zum Vorlesen ein.

Für erwachsene Leser ist diese Art von Büchern eine Herausforderung. Wo sind die Zeiten, als eine Buchseite einfach nur eine Buchseite war. In der neuen Kinderbuchwelt gibt es jetzt Comic-Lese-Mischbücher. Auf kurze Texte folgen Zeichnungen, wilde Einschübe, kurze Hinweise oder Gedankenblitze. Worte werden gefettet, groß hervorgehoben oder in seltsamer Schrift geschrieben. "Mir gefällt daran, dass ich lesen und gleichzeitig die Comics anschauen kann, sagt die zehnjährige testlesende Tochter.

Highlight ist der Serienteil Penny Pepper – Alarm auf der Achterbahn von Ulrike Rylance und Lisa Hänsch für Kinder ab sieben. Der Inhalt: Auf dem Jahrmarkt verschwinden Handys, Uhren und Geldtaschen. Ein Fall für die Mini-Spürnasen. Die Kurzkritik der Zehnjährigen: "Ich fand das Buch sehr schön, mag selbst Comics gerne, und der Stil gefällt mir." Die Geschichte sei "spannend, lustig und interessant". Wie bei solchen Büchern üblich, hält sich die Lesezeit in Grenzen. Das Buch wurde quasi aufgesaugt. Ältere Menschen brauchen länger. Warum? Weil die Augen flackern. (Peter Mayr, 10.8.2015)

  • Ulrike Rylance, Lisa Hänsch
"Penny Pepper – Alarm auf der Achterbahn".
dtv junior 2015
160 Seiten / 10,30 Euro
    foto: dtv

    Ulrike Rylance, Lisa Hänsch

    "Penny Pepper – Alarm auf der Achterbahn".

    dtv junior 2015

    160 Seiten / 10,30 Euro

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