Mehr Bohrlöcher in den USA drücken Ölpreis

10. August 2015, 08:59
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Die Ölpreise haben am Montag an die Talfahrt der vergangenen Handelstage angeknüpft und weiter leicht nachgegeben

Singapur – Die Ölpreise haben am Montag an die Talfahrt der vergangenen Handelstage angeknüpft und weiter leicht nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete in der Früh 48,33 Dollar (44,2 Euro). Das waren um 28 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 25 Cent auf 43,62 Dollar.

Händler erklärten die fallenden Ölpreise mit einem Anstieg der Bohrlöcher in den USA. Nach Angaben des führenden Öl-Ausrüsters Baker Hughes vom vergangenen Freitag ist die Zahl der Bohranlagen um sechs auf 670 gestiegen. Dies sei der dritte Anstieg in Folge gewesen. Ein Zuwachs an Förderanlagen deutet auf ein höheres Angebot hin und belastet die Ölpreise. Unterdessen haben mit der Societe Generale und JPMorgan weitere führende Banken ihre Prognosen für die Ölpreise gesenkt. (APA, 10.8.2015)

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