"Rapid hat momentan die stärkste Mannschaft"

8. August 2015, 19:06
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Rapid – WAC

Zoran Barisic (Rapid-Trainer): "Es war das erwartet schwere Spiel für uns. Wir haben die erste Hälfte komplett verschlafen, das war ganz schlecht. Dann sind wir viel besser geworden. Dafür, dass sich die Mannschaft innerhalb kurzer Zeit so drehen kann, muss ich ihr ein Kompliment machen. Das 1:1 war Abseits, deshalb war es glücklich, aber insgesamt war der Sieg nicht unverdient."

Dietmar Kühbauer (WAC-Trainer): "Rapid hat momentan die stärkste Mannschaft in Österreich. Wir waren in der ersten Hälfte aber die klar bessere Mannschaft, haben auch das Tor geschossen und insgesamt ein gutes Spiel gemacht. Rapid ist nach der Pause aktiver geworden. Die Schlüsselszene war das 1:1. Wenn man ein Tor bekommt, wo zweimal Abseits war, dann kommt alles zum Tragen. Dann war es für uns sehr schwierig. Es tut mir leid, weil es sich die Mannschaft nicht verdient hat."

Florian Kainz (Rapid-Doppel-Torschütze): "Ich bin natürlich froh, dass ich zwei Tore geschossen und das Spiel auf die richtige Seite gedreht habe, aber wir gewinnen und verlieren als Mannschaft. In der zweiten Hälfte hat die ganze Mannschaft besser gespielt und weniger Fehler gemacht. Es ist schwer, nach einem so großartigen Erfolg in Amsterdam in die Bundesliga zurückzukehren, das ist uns in der ersten Hälfte nicht gelungen, da haben wir viele individuelle Fehler gemacht, was untypisch für uns ist. Was uns aber wieder auszeichnet, ist, dass wir dann wieder zurückgekommen sind."

Altach – Sturm

Damir Canadi (Altach-Trainer): "Wir haben viel investiert, haben den letzten Ball aber schlampig gespielt, das ist sehr ärgerlich. So etwa bei der Prokopic-Chance – da müssen wir 1:0 in Führung gehen. Beide Teams haben einander alles abverlangt. Am Ende hat uns ein wenig das Glück gefehlt."

Franco Foda (Sturm-Trainer): "Ich bin sehr glücklich, weil man beiden Teams nach der Halbzeit angesehen hat, dass sie am Donnerstag viel Substanz verloren haben, dass die Spritzigkeit gefehlt hat. Nach der Pause war es ein offenes Spiel, beide Teams haben schnell durchs Mittelfeld gespielt. Im Prinzip bin ich glücklich, dass wir das Tor gemacht und das 1:0 über die Zeit gebracht haben."

Grödig – Austria

Peter Schöttel (Grödig-Trainer): "Wir haben gewusst, dass die Austria das Spiel machen wird. So ist es auch gekommen. Wir wollten dagegen über Konter zum Erfolg kommen, was uns in der ersten Halbzeit überhaupt nicht gelungen ist. Zur Pause waren wir mit dem 0:0 die glücklichere Mannschaft. Es ist natürlich ärgerlich, das Ganze in den letzten 30 Minuten noch aus der Hand zu geben. Wir haben uns bei beiden Gegentoren nicht gut angestellt und uns weit zurück drängen lassen. Trotzdem waren wir dem Sieg letztendlich näher. Wir können mit insgesamt fünf Punkten gegen drei sehr gute Gegner sehr gut leben."

Thorsten Fink (Austria-Trainer): "Wir haben das Spiel kontrolliert und wollten keine Chancen zulassen. Das ist uns leider nicht gelungen. In der zweiten Hälfte war Grödig besser, hat viel mehr investiert. Wir haben den Gegner durch unsere Fehler eingeladen, sonst hätten wir die Grödiger müde gespielt, so wie in Halbzeit eins. Aber es ist auch eine gute Leistung, mit einem Mann weniger noch einen Punkt zu holen."

Admira – Salzburg

Ernst Baumeister (Admira-Trainer): "Wir sind die ersten 15 Minuten nicht ins Match gekommen. Dass die Salzburger verunsichert sind, damit haben wir gerechnet. Wir konnten das zunächst aber nicht ausnützen. Ich bin froh, dass wir Salzburg jetzt erwischt haben und nicht in ein paar Wochen, da werden sie deutlich stärker sein. Gegen Salzburg ist es in der Vorbereitung immer leicht, weil wir die Partie ohne Druck spielen können. Die Mannschaft hat sich das Unentschieden verdient."

Peter Zeidler (Salzburg-Trainer): "Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, haben auch das gemacht, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben es aber versäumt diszipliniert nachzulegen. Auch taktisch lief es nicht mehr so und die Admira ist aufgekommen. Dann haben wir ihnen zwei Tore geschenkt, aber schnell wieder zurückgeschlagen. In der zweiten Hälfte sind wir nicht in Schwung gekommen, haben der Admira viele Räume gelassen. Positiv ist die Energieleistung in den zehn Minuten vor dem Schluss. Wir hätten das am Ende auch leicht noch gewinnen können.

Zu den Fehlern von Torhüter Cican Stankovic: "Er hat sich entschuldigt. Er ist selber enttäuscht, dass er bis jetzt noch nicht das gebracht hat, was er sich selbst erhofft hat."

Mattersburg – Ried

Ivica Vastic (Mattersburg-Trainer): "In der ersten Halbzeit hatte ich trotz den drei Toren Sorgen, dass wir das Spiel noch aus der Hand geben. Wir haben viel zugelassen in der Defensive, die Rieder haben ihre Chancen aber nicht genutzt. In der zweiten Halbzeit waren wir wesentlich kompakter und in der Mitte dichter. Die Höhe des Sieges ist für mich verdient."

Helgi Kolvidsson (Ried-Trainer): "Wir haben gewusst, dass die Mattersburger über die Flügel kommen werden. Wir haben uns offensiv gut präsentiert in der ersten Hälfte, defensiv dafür weniger gut. Die Angriffe und Tore von Mattersburg sind alle über dieselbe Seite gekommen. In der zweiten Halbzeit waren wir kompakter, aber zweikampfschwach. Am Dienstag geht es gegen angeschlagene Bullen. Das wird die nächste große Herausforderung."

Mario Grgic (Mattersburg-Doppeltorschütze): "Es ist ein unglaubliches Gefühl, die zwei Tore gemacht zu haben. Es hat mich auch gefreut, in der Startformation zu stehen. Ich hoffe, dass ich das Vertrauen des Trainers zurückzahlen konnte."

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