Deutschland tüftelt an Kleinstwohnungen

6. August 2015, 13:38
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Die Regierung investiert 120 Millionen Euro in die Entwicklung von Kleinstunterkünften, die Miete soll 260 Euro betragen

Berlin – Wohnen und die damit verbundenen Kosten sind nicht nur hierzulande ein gewichtiges Thema. Für jene, die sich die verfügbaren Wohnungen nicht mehr leisten können, hat man nun in Deutschland eine Idee: Mehrere Tausend sogenannte Mikrowohnungen sollen in den kommenden Jahren in deutschen Ballungsräumen entstehen, um die Wohnungsnot zu lindern, sagt Deutschlands Bauministerin Barbara Hendricks (SPD) der "Bild"-Zeitung vom Donnerstag.

Die Regierung investiere 120 Millionen Euro in die Entwicklung solcher Kleinstunterkünfte. Gedacht sind sie vor allem für Studenten und Lehrlinge. In einem Papier des Ministeriums werden die Mikrowohnungen dem Blatt zufolge als "Individualraum mit mindestens 14 Quadratmetern, Küchenzeile und kleinem Bad" beschrieben. Die Warmmiete solle 260 Euro betragen. Mit dem Bau dieser kleinen Wohneinheiten solle im kommenden Jahr begonnen werden. (APA/red, 6.8.2015)

  • An Puppenhäuser – wie jenes, das Angela Merkel hier begutachtet – ist natürlich nicht gedacht.
    foto: ap/sarbach

    An Puppenhäuser – wie jenes, das Angela Merkel hier begutachtet – ist natürlich nicht gedacht.

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