LibreOffice 5 ist da: Aufpoliertes Interface und 64-Bit-Ausgabe

6. August 2015, 10:29
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Support für Emojis, neue Menüicons und bessere Kompatibilität zu anderen Office-Programmen

Die freie Office-Suite LibreOffice, die sich einst vom OpenOffice-Projekt abgespalten hat, ist seit kurzem in der finalen Version 5 frei gegeben worden. Oberflächlich hat sich wenig geändert, die Entwickler haben sich auf viele kleinere Erweiterungen und Änderungen konzentriert.

Höhere Kompatibilität

Erweitert wurde etwa die Kompatibilität zu Bürosoftware von Apple. Wer auf dem Mac mit Numbers und Pages arbeitet, kann diese Dateien nun auch in LibreOffice importieren. Mit Dokumenten von Keynote und Microsofts Office-Lösungen können Writer und Co. nun besser umgehen, fasst Heise zusammen.

Die automatische Textkorrektur erhält ebenfalls neue Fähigkeiten, darunter die Anzeige von Emojis über den zwischen zwei Doppelpunkten eingefassten Namen des jeweiligen Icons. Für Formatvorlagen werden nun Vorschauen eingeblendet, die Bearbeitungsmöglichkeiten beim Einbetten von Bildern wurden erweitern und umfassen nun auch die Möglichkeit, eine Grafik zuzuschneiden.

Neue Symbole und 64 Bit für Windows

Für die Oberfläche gibt es mit "Breeze" ein neues Symbol-Set. Während das grundsätzliche Layout der Menüs beibehalten wurde, soll die Umgestaltung einiger Dialogelemente für mehr Übersicht sorgen.

Für Windows-Nutzer bietet die Document Foundation nun ebenfalls eine 64-Bit-Version von LibreOffice an, die bei Bedarf mehr Arbeitsspeicher als bisher belegen kann und performanter laufen soll. Die stabile Ausgabe von Version 5.0 richtet sich derweil an Privatnutzer. Für den beruflichen Einsatz empfehlen die Entwickler wie üblich, zumindest den ersten Bugfix-Release abzuwarten, mit dem Anfang Oktober zu rechnen ist. (gpi, 06.08.2015)

  • Bilder lassen sich nun ohne externem Programm zuschneiden.
    foto: libreoffice

    Bilder lassen sich nun ohne externem Programm zuschneiden.

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