Im Westen drohen Gewitter, im Osten bleibt es heiß

6. August 2015, 11:28
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Heiße Temperaturen und Wind steigern die Gefahr von Waldbränden

Wien – Im Westen muss in den nächsten Tagen zunehmend mit Gewittern gerechnet werden. Im Osten bleibt es überwiegend sonnig und heiß, prognostizierte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Donnerstag.

Freitag bis zu 37 Grad

Am Freitag scheint den ganzen Tag über die Sonne von einem nahezu strahlend blauen Himmel. Lediglich im Südwesten werden nachmittags die Quellwolken mächtiger. Einzelne gewittrige Schauer sind hier bis zum Abend möglich. Sonst bleibt es sonnig und trocken. Es weht schwacher bis mäßiger Wind aus überwiegend südlichen Richtungen. Die Temperaturen sind sich hochsommerlich mit bereits 17 bis 23 Grad in der Früh und 29 bis 37 Grad tagsüber.

Regenschauer im Westen am Samstag

Während der ersten Tageshälfte überwiegt auch am Samstag in allen Landesteilen sonniges, trockenes und heißes Sommerwetter. Ab Mittag bilden sich vor allem über dem Berg- und Hügelland im Westen und Südwesten teils mächtige Quellwolken, die bis zum Abend in kräftigen gewittrigen Regenschauern enden können.

Auch weiter im Osten werden die Quellwolken höher. Gewitter treten hier jedoch nur vereinzelt auf. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten teils lebhaft aus Südost. Von 17 bis 24 Grad in der Früh steigen die Temperaturen im Tagesverlauf auf 27 bis 38 Grad.

Schwül am Sonntag

Im Westen geht es sehr schwül-warm durch den Sonntag, und daher bilden sich spätestens am Nachmittag einige kräftige Regenschauer und Gewitter. In der Osthälfte des Landes bleibt es trocken mit harmlosen Quellwolken und weiterhin großer Hitze. Frühtemperaturen 16 bis 25 Grad, Tageshöchsttemperaturen 28 bis 37 Grad.

Sonnenschein am Montag

Am Montag scheint meist die Sonne. Am Nachmittag entstehen vor allem im Westen einige Quellwolken und vereinzelt Gewitter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordost bis Südost. Frühtemperaturen 15 bis 25 Grad, Tageshöchsttemperaturen 28 bis 36 Grad, am heißesten ist es wieder im Osten.

Großteils trocken am Dienstag

Im Großteil des Landes ist es am Dienstag weiterhin trocken, sonnig und heiß. Lediglich im Westen bilden sich vermehrt Quellwolken und auch einzelne heftige Gewitter. Es ist schwach windig. Frühtemperaturen 16 bis 25 Grad, Tageshöchsttemperaturen 19 bis 36 Grad.

In Ostösterreich steigt Waldbrandgefahr

Angesichts der hohen Temperaturen steigt die Gefahr von Waldbränden. Sollten die Prognosen für die kommenden Tage halten, gilt dies speziell für jene Gebiete in Ostösterreich, die von Gewittern und Niederschlag verschont bleiben, dafür aber mit aufkommendem Wind rechnen müssen. Das sagte Harald Vacik vom Institut für Waldbau an der Wiener Universität für Bodenkultur.

Derzeit sei die Situation "noch nicht so extrem" wie Mitte Juli, als es infolge der ersten Hitzewelle besonders im Nordosten Österreichs brenzlig war, erläuterte der Experte am Mittwoch. Diese Gefahr manifestierte sich dann auch in zahlreichen Flurbränden – mit 144 Waldbränden hat das Institut für Waldbau bis Ende Juli bereits fast so viele wie im gesamten Jahr 2014 registriert.

Vorsicht beim Grillen im Freien

Mit einer ähnlichen Ausgangslage ist laut Vacik "in den nächsten fünf, sechs Tagen" zu rechnen. Er appellierte daher, bei Aufenthalten im Freien gewisse Vorsorgemaßnahmen zu beachten: "Das Bewusstsein ist bei vielen nicht da. Das ist das Hauptproblem. In Österreich sind 50 Prozent der Waldbrände natürlichen Ursprungs, etwa durch Blitzschlag. Beim Rest spielt der Faktor Mensch eine entscheidende Rolle."

Wer im Freien grillt, sollte sich vergewissern, dass nach dem Verspeisen des Grillguts die Glut auch tatsächlich gelöscht ist. Dass man beim Spazierengehen, Bergwandern oder Entspannen am Seeufer Zigarettenstummel nicht achtlos wegwirft, sollte sich von selbst verstehen. (APA, 6.8.2015)

  • Katzen sind gut damit beraten, in den kommenden Tagen zu Hause zu bleiben: Im Osten ist es zu heiß, im Westen zu nass.
    foto: ap photo/terrence petty

    Katzen sind gut damit beraten, in den kommenden Tagen zu Hause zu bleiben: Im Osten ist es zu heiß, im Westen zu nass.

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