RHI stutzt Ziele nach Gewinnrückgang

5. August 2015, 13:56
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Der Umsatz konnte aber um knapp acht Prozent gesteigert werden

Wien – Der österreichische Industriekonzern RHI hat im ersten Halbjahr wegen eines schwächelnden Geschäfts mit Stahlherstellern operativ weniger verdient. Für das Gesamtjahr senkte der Konzern daher am Mittwoch die Prognose für die operative Rendite (Ebit-Marge) auf rund acht Prozent von zuvor rund neun Prozent.

Der Konzern, der feuerfeste Materialien für die Stahl-, Zement- und Glasindustrie herstellt, beklagte ein schlechtes Marktumfeld für die Division Stahl. Die Stahlproduzenten litten unter Überkapazitäten. In den ersten sechs Monaten sei der Betriebsgewinn (Ebit) um 4,9 Prozent auf 68,6 Millionen Euro geschrumpft. Die operative Marge ging auf 7,6 (Vorjahr: 8,6) Prozent zurück.

Der Umsatz konnte hingegen um 7,5 Prozent auf 902,0 Millionen Euro gesteigert werden. Im Gesamtjahr erwartet RHI aufgrund von Währungseffekten ein Umsatzplus von mehr als drei Prozent. (APA, 5.8.2015)

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