Telekombehörde RTR warnt vor teurer Rufnummerportierung

4. August 2015, 11:54
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Laut Beschwerden werden statt 19 Euro bis zu 38 Euro verlangt

Die Telekombehörde RTR hat am Dienstag in einer Aussendung vor teuren Rufnummerportierungen im Einzelhandel gewarnt. Für die Mobilfunkanbieter ist das Portierentgelt zwar per Verordnung festgelegt und darf nicht mehr als 19 Euro betragen, Handelsunternehmen fallen aber nicht unter diese Bestimmungen, erklärte eine RTR-Sprecherin. Laut Beschwerden werden bis zu 38 Euro verlangt.

RTR empfiehlt, sich nach dem Entgelt zu erkundigen

"Wir wissen zum Beispiel von der Firma Hartlauer, dass dort mehr verlangt wird", so die Sprecherin. Die RTR empfiehlt, sich im Einzelhandel nach der Höhe des Portierentgelts zu erkundigen. Wer die Rufnummermitnahme direkt beim neuen Betreiber durchführt, hat keine Mehrkosten zu befürchten.

Kulanz in Form von Gutscheinen

Hartlauer verlangt laut eigenen Angaben seit rund vier Wochen kein Dienstleistungsentgelt mehr für die Rufnummermitnahme. Man habe die Praxis nach einem Hinweis eines Mobilfunkbetreibers sofort eingestellt, so Robert Hartlauer am Dienstag. Die Kunden sollen die zusätzlich bezahlten 20 Euro aus Kulanz in Form von Gutscheinen zurückbekommen, versprach Hartlauer. (APA, 4.8. 2015)

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