Aktiencrash: China schränkt Leerverkäufe ein

4. August 2015, 06:32
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Anleger an den chinesischen Börsen dürfen sich keine Aktien ausleihen und noch am selben Tag damit spekulieren

Schanghai – Die chinesischen Behörden haben zusätzliche Maßnahmen zur Stabilisierung des Aktienmarkts ergriffen. Die Börsen in Schanghai und Shenzhen führten in der Nacht zum Dienstag strengere Regeln für Leerverkäufe von Aktien ein. Demnach dürfen die Papiere nicht an einem Tag geliehen, verkauft und dann zurückgekauft werden. Bei diesem Verfahren wetten die Anleger auf sinkende Kurse.

"Die Regierung tut alles, was sie kann, um einen weiteren Rückgang des Markts zu verhindern", sagte Samuel Chien von BoomTrend Investment Management.

Die Aktienmärkte in der Volksrepublik sind seit Mitte Juni um mehr als 30 Prozent eingebrochen. Bereits Anfang Juli hatten die chinesischen Behörden angekündigt, gegen illegale Machenschaften auf den Aktien- und Terminmärkten vorzugehen. Unter anderem sollen Leerkäufe geahndet werden, die mit "böswilliger Absicht" getätigt würden. (APA, 4.8.2015)

  • China versucht es Spekulanten etwas schwieriger zu machen, vom Aktiencrash zu profitieren und die Kurse damit vielleicht noch mehr zu drücken.
    foto: apa / epa / pena

    China versucht es Spekulanten etwas schwieriger zu machen, vom Aktiencrash zu profitieren und die Kurse damit vielleicht noch mehr zu drücken.

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