Hitchbot: Trampender Roboter bei US-Trip zerstört

3. August 2015, 10:37
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Durchquerte zuvor Deutschland und Kanada – Maschine wurde Opfer von Vandalismus

Das soziale Roboter-Experiment "Hitchbot" ist vorerst am Ende. Der Roboter, der das gegenseitige Vertrauen zwischen Maschinen und Menschen ergründen wollte, ist bei seiner dritten Landesdurchquerung von Vandalen zerstört worden.

Der Trip hätte Hitchbot von Bosten zuerst die Küste südwärts und dann nach Kalifornien führen sollen. In zwei Wochen hatte es das Gerät, das darauf angewiesen war, von Autofahrern mitgenommen zu werden, bis nach Philadelphia, also über 500 Kilometer weit, geschafft.

Reise vorbei, Experiment geht weiter

In "Philly" wurde Hitchbot nun von Vandalen zerstört, wie die Betreiber des Projektes online bekannt gaben. "Manchmal passieren guten Robotern schlechte Dinge", halten diese fest. Fotos wurden mit "Rücksicht auf jüngere Hitchbot-Fans" nicht veröffentlicht.

Die Reise durch die USA ist damit beendet, nicht jedoch das Experiment. Man wolle sich nun auf darauf konzentrieren zu ergründen, was man aus den bisherigen Abenteuern lernen könne und welches Roboterprojekt man in Zukunft umsetzen könnte. Man habe kein Interesse daran, die Übeltäter ausfindig zu machen oder strafrechtlich zu verfolgen.

Bis zum plötzlichen Aus war Hitchbot bereits weit gereist. Vor seinem Trip durch die Staaten hatte er schon erfolgreich Deutschland und Kanada als Beifahrer von fremden Verkehrsteilnehmern durchquert. (gpi, 03.08.2015)

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