Wie sich das Gratis-Update auf Windows 10 erzwingen lässt

3. August 2015, 09:52
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Zwei Möglichkeiten können zum Erfolg verhelfen – Rollout hat noch immer nicht alle Nutzer erreicht

Am 29. Juli hat Microsoft offiziell den Startschuss für die nächste Generation seines Windows-Betriebssystems gegeben. Nutzer von Windows 7 und 8 können innerhalb eines Jahres kostenlos auf die neue Version upgraden, 14 Millionen Installationen sollen bereits am ersten Tag aktualisiert worden sein.

Doch noch immer haben einige Nutzer noch keinen Zugang zur neuen Version und werden von Windows Update mit einer Wartemeldung vertröstet. Für sie gibt es zwei Tricks, wie sich der Prozess manuell einleiten lässt.

Kommandozeilen-Trick

Die erste Variante erfordert etwas Handarbeit vom Nutzer. Zuerst muss der Ordner "C:\Windows\SoftwareDistribution\Download" geleert werden. Er dient als Zwischenlager für den Windows Update-Dienst, eine Entfernung der dort vorhandenen Ordner und Dateien ist ungefährlich für das System.

Anschließend muss die Eingabeaufforderung mit Admin-Rechten geöffnet werden. Hier gilt es, den Befehl "wuauclt.exe /updatenow" auszuführen. Manche User empfehlen, kurz davor in Windows Update einen Suchvorgang zu starten. Dies sollte aber nicht notwendig sein, da das Kommando ohnehin Windows Update dazu zwingt, die aktuellsten verfügbaren Updates herunter zu laden.

Im Idealfall startet daraufhin der Download und im Anschluss daran der Aktualisierungsvorgang. Bei manchen allerdings bleibt die Wartemeldung bestehen oder der Download funktioniert nicht. Aber auch für diesen Fall gibt es Abhilfe.

Media Creation Tool

Microsoft bietet selbst eine App (Media Creation Tool) an, mit dem der Download manuell durchgeführt werden kann. Es ist allerdings darauf zu achten, das Werkzeug in der passenden Sprachversion zu verwenden. Andernfalls kann Windows 10 eventuell nur unter Beibehaltung der "Eigenen Dateien" neu installiert und keine normale Aktualisierung durchgeführt werden.

Die heruntergeladene Datei kann auf Wunsch ins ISO-Format konvertiert werden. Dazu bietet das Werkzeug direkt die Option, das System auf einen USB-Stick aufzuspielen. Dieser sollte zumindest eine Kapazität von vier GB aufweisen und wird bei diesem Vorgang formatiert. Auch über diesen kann Windows 10 dann installiert werden. (gpi, 03.08.2015)

  • Wer das Windows 10-Update für sein Windows 7 oder 8 noch nicht hat, kann auf zwei Möglichkeiten zurückgreifen.
    foto: screenshot

    Wer das Windows 10-Update für sein Windows 7 oder 8 noch nicht hat, kann auf zwei Möglichkeiten zurückgreifen.

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