Barzani: PKK in Kurdenregion des Nordirak unerwünscht

2. August 2015, 15:11
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Irakischer Kurdenpräsident sieht Zivilisten angesichts türkischer Angriffe in Gefahr

Erbil – Vor dem Hintergrund der türkischen Luftangriffe auf Stellungen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) hat der Präsident der autonomen Kurdenregion im Irak, Massoud Barzani, die PKK aufgefordert, den Nordirak zu verlassen. "Die PKK muss das Schlachtfeld von der irakischen Region Kurdistan fernhalten, damit keine Zivilisten Opfer dieses Krieges werden", forderte Barzani am Samstag laut seinem Büro.

Die Türkei hatte vor gut einer Woche zunächst begonnen, Stellungen der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien zu bombardieren. Zugleich griff sie nach dem Anschlag auf zwei türkische Polizisten auch Stützpunkte der verbotenen PKK im Nordirak an, die gegen den IS kämpft. Die türkische Regierung spricht von einem "Krieg gegen den Terrorismus". Allerdings griff die Luftwaffe den IS seither nur drei Mal an, die PKK hingegen dutzende Male. (APA, 2.8.2015)

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