Simbabwe schränkt nach Tod von Cecil Jagd rund um Nationalpark ein

2. August 2015, 11:28
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Einschränkungen auch für Jagd mit Pfeil und Bogen

Harare – Nach dem tragischen Tod des Löwen Cecil aus dem Hwange-Nationalpark in Simbabwe haben die Behörden des Landes die Großwildjagd in der Region eingeschränkt. Das Jagen von Löwen, Leoparden und Elefanten in Gebieten, die an den Nationalpark grenzen, werde ab sofort ausgesetzt, erklärte die simbabwische Nationalparkbehörde am Samstag.

Die Jagd werde nur noch nach einer schriftlichen Erlaubnis der Behörde und im Beisein von Parkpersonal gestattet. Der "illegale Tod" des beliebten Löwen Cecil durch einen Großwildjäger aus den USA habe gezeigt, dass die Regeln verschärft werden müssten, hieß es in der Erklärung weiter. Zudem wurden ähnliche Beschränkungen für die generelle Jagd mit Pfeil und Bogen erlassen. Jedes Zuwiderhandeln werde streng geahndet, versprach die Behörde.

Cecils Kadaver war Anfang Juli außerhalb des Hwange-Nationalparks entdeckt worden. Der Kopf der Raubkatze fehlte, das Fell war abgezogen. Das Tier wurde bei der Jagd zunächst nur verwundet und starb erst viele Stunden später. Die Trophäenjagd löste weltweit Empörung aus. (APA, 2.8.2015)

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