Ex-ÖVAG: Rückkaufprogramm ist 933 Millionen Euro schwer

31. Juli 2015, 18:01
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Immigon-Vorstand erwartet für heuer "mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ein positives Jahresergebnis"

Wien – Das vor einigen Wochen angekündigte Rückkaufprogramm der immigon portfolioabbau ag (die ehemalige ÖVAG) ist 933 Mio. Euro schwer, teilte die immigon am Freitagnachmittag in einer Aussendung mit.

Es wurden Gläubiger von insgesamt 268 nicht nachrangigen Verbindlichkeiten in Form von Anleihen, Namensschuldverschreibungen und Schuldscheindarlehen angesprochen. "Das geplante Rückkaufsvolumen betrug 850 Mio. Euro. Die eingelangten Angebote der Anleger haben Nominalvolumina der erfassten Instrumente von rund 1.456 Mio. Euro umfasst. Der Vorstand der immigon hat nach Evaluierung der Angebote und deren Preise am 31.7.2015 beschlossen, diese mit einem Volumen inklusive Stückzinsen in Höhe von rund 933 Mio. Euro anzunehmen", so die immigon.

Weiters teilte die immigon mit: "Die im Abbauplan unterstellte Ergebnisplanung für das Jahr 2015 hat sich insofern verdichtet als nach aktueller Erwartung des Vorstands im Einzelabschluss für das Geschäftsjahr 2015 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ein positives Jahresergebnis auf Einzelinstitutsebene ausgewiesen werden sollte. Dies könnte dazu führen, dass immigon in der Folge auf bestimmte gewinnabhängige Instrumente nach Maßgabe der Emissionsbedingungen dieser Instrumente Zahlungen vornehmen würde. Ob dies tatsächlich der Fall sein wird, wird erst nach Ablauf des Geschäftsjahrs 2015 feststehen." (APA, 31.7.2015)

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