Admira empfängt Mattersburg

31. Juli 2015, 15:27
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Familienduell "spielt für uns beide keine Rolle" – Admira-Stürmer Toni darf zumindest auf Kurzeinsatz hoffen – SVM-Coach Ivica: "Aufgabe schwerer als gegen Salzburg"

Maria Enzersdorf/Mattersburg – Den Traumeinstand bestätigen will der SV Mattersburg in der zweiten Runde der Fußball-Bundesliga. Auf die Burgenländer wartet nach dem 2:1-Erfolg gegen Meister Salzburg mit dem Gastspiel beim FC Admira Wacker Mödling am Samstag (18.30 Uhr) aber eine ganz andere Aufgabe. Eventuell könnte es zu einem Vater-Sohn-Duell kommen. Ivica Vastic coacht den Aufsteiger, Admira-Stürmer Toni ist wieder fit.

"Das spielt eigentlich für uns beide keine Rolle, wir gehen professionell mit dieser Situation um und beschäftigen uns damit erst gar nicht", sagte Ivica Vastic. Wahrscheinlich kommt die Partie für den verletzungsgeplagten Toni ohnehin noch zu früh, stieg er doch nach seiner Verletzungspause erst diese Woche wieder ins Training ein. "Es könnte sein, dass er auf der Bank sitzt", hielt sich Admira-Trainer Ernst Baumeister noch bedeckt.

Seine Chancen in den 18-Mann-Kader zu rutschen erhöhen sich jedenfalls durch den Ausfall von Neo-Stürmer Dominik Starkl, der beim 1:1 zum Auftakt in Graz die Ampelkarte sah. "Sein Ausfall ist sehr schwerwiegend, weil er auch in der Vorbereitung die meisten Tore erzielt hat und wir ja auch nicht die torgefährlichste Mannschaft haben", sagte Baumeister. Eine Entscheidung über Starkls Vertreter ist noch nicht gefallen.

Mattersburg gehen mit viel Rückenwind ins Spiel. "Besser hätte es für uns eigentlich nicht laufen können, die Jungs bleiben aber mit beiden Beinen fest am Boden, wissen dieses Ergebnis richtig einzuordnen und arbeiten konzentriert auf die nächste Aufgabe hin", sagte Vastic. Da gilt es die gezeigte Leistung zu bestätigen. "Aus meiner Sicht ist diese Aufgabe noch schwerer als gegen Salzburg, denn solche Spiele sind ungemein schwerer zu gewinnen", weiß Vastic.

Seine Truppe ist saisonübergreifend zehn Pflichtspiele unbesiegt, auf der anderen Seite wartet sie in derBundesliga seit 15 Auswärtspartien auf einen vollen Erfolg. An das bisher letzte direkte Duell mit den Südstädtern erinnern sich die Burgenländer nur ungern zurück. Am 26. Mai 2013 hatten sie nach einem Heim-0:1 gegen die Admira in der letzten Runde den Gang in die Erste Liga antreten müssen. (APA, red, 31.7.2015)

Bundesliga, zweite Runde

FC Admira Wacker Mödling – SV Mattersburg (Samstag, 18.30 Uhr, Maria Enzersdorf, BSFZ-Arena, SR Drachta). Keine Saisonergebnisse 2014/15.

Admira: Siebenhandl – Zwierschitz, Wostry, Schößwendter, Wessely – Lackner – Grozurek, R. Schicker, Malicsek, Bajrami – Ouedraogo

Ersatz: Kuttin – Ebner, Neuhold, Vastic, Toth, Blutsch, Ayyildiz, Knasmüllner, Maier, T. Weber

Es fehlen: Starkl (gesperrt), Egho (im Aufbautraining)

Mattersburg: Kuster – Malic, Mahrer, Prietl – Farkas, Sprangler, Jano, Novak – Perlak – Onisiwo, Pink

Ersatz: Borenitsch – Höller, Grgic, Ibser, Erhardt, Sanchez, Röcher, Doleschal, Templ, Ertlthaler, Bürger

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