Der Alltag lautet Salzburg gegen Rapid

31. Juli 2015, 15:18
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Für die Bullen gilt es einen Fehlstart wettzumachen. Rapid würde am Samstag gerne sechs Punkte vor dem Meister liegen

Salzburg – Für das neu formierte Team von Fußball-Meister Red Bull Salzburg gilt es am Samstag (16.00 Uhr/live Sky) im Ligaschlager zu Hause gegen Rapid, die Leistung vom Champions-League-Quali-Heimspiel gegen Malmö (2:0) zu bestätigen. Einen Sechs-Punkte-Rückstand auf den Titelkonkurrenten nach nur zwei Runden wollen die Salzburger nach ihrem Fehlstart in Mattersburg (1:2) tunlichst vermeiden.

In den vergangenen drei Bundesliga-Spielzeiten haben die Salzburger mehr Duelle mit Rapid verloren (5) als gewonnen (4). Dazu sind die Hütteldorfer saisonübergreifend bereits 15 Pflichtspiele ungeschlagen. "Auf jeden Fall steht fest, dass Rapid in dieser Saison zu den Mitfavoriten gehört", betonte Salzburg-Trainer Peter Zeidler. "Das wird von allen Kennern und auch von Rapid selbst so gesehen."

Die Salzburger setzen auf ihre Jugend. Zeidler wird daher drei Tage nach dem Malmö-Spiel nicht zu viel rotieren. "Junge Spieler regenerieren sich vor allem körperlich schneller", erklärte der 52-jährige Deutsche. Auf seinen Kapitän Jonatan Soriano muss er allerdings höchstwahrscheinlich weiter verzichten. Der Stürmerstar könnte mit seiner Wadenverletzung sogar mehrere Wochen ausfallen.

Die Mischung macht's

Die Verantwortung ruht daher auf anderen Schultern – etwa jenen der ÖFB-Teamspieler Martin Hinteregger, Andreas Ulmer oder Christoph Leitgeb. "Das sind schon richtige Korsettstangen, die schon richtig routiniert sind", meinte Zeidler. "Wir haben eine sehr gute Mischung."

Ihre jüngsten sechs Ligaheimspiele im vergangenen Frühjahr haben die Salzburger allesamt gewonnen. Der bisher letzte Punkteverlust in der Red Bull Arena datiert vom 7. März gegen Altach (0:1). Das jüngste Heimduell mit Rapid am 14. Dezember des Vorjahres ging nach einem Doppelpack von Robert Beric allerdings mit 1:2 verloren.

Im Rapidlager ist man nicht übel gelaunt. "Man hat auch letzten Samstag gesehen, dass man die Salzburger auch körperlich voll fordern muss, wenn man gegen sie erfolgreich sein will", gab Rapid-Trainer Zoran Barisic die Marschroute vor.

Personell wird auch im Hinblick auf das schon am Dienstag stattfindende Rückspiel gegen Ajax ziemlich sicher nicht die selbe Elf wie am Mittwoch einlaufen. "Es wird schon passieren, dass der eine oder andere frische Spieler hineinkommen wird", kündigte Barisic an. Auf die Kreuzband-Patienten Andreas Kuen und Thomas Schrammel muss er noch länger verzichten, Mario Pavelic könnte hingegen bald ein Thema sein. Der Außenverteidiger ist schon ins Mannschaftstraining eingestiegen. "Er ist weiter als zu erwarten war", ist Rapids Trainer froh. (APA, red, 31.7.2015)

Bundesliga, zweite Runde

Red Bull Salzburg – SK Rapid Wien (Samstag, 16.00 Uhr, Salzburg, Red Bull Arena, SR Schörgenhofer). Saisonergebnisse 2014/15: 6:1 (h), 2:1 (a), 1:2 (h), 3:3 (a).

Salzburg: C. Stankovic – Schmitz, Miranda, Hinteregger, Ulmer – Pires, Keita, Ch. Leitgeb, Berisha – Oberlin, Djuricin

Ersatz: Walke – Caleta-Car, Lainer, Laimer, Minamino, Atanga, Reyna, Nielsen

Es fehlen: Schwegler (nach Mittelfußknochenbruch zu kurz im Mannschaftstraining), Damari (nach Knieverletzung zu kurz im Mannschaftstraining), Soriano (Wade), Lazaro (Oberschenkel), Yabo (Knie), Airton (Adduktoren)

Rapid: Novota – Auer, Sonnleitner, Dibon, Stangl – Petsos, Schwab – Huspek, Schaub, F. Kainz – Beric

Ersatz: Strebinger – Schimpelsberger, M. Hofmann, Schobesberger, S. Hofmann, Grahovac, Nutz, Tomi, Alar, Prosenik

Es fehlen: Schrammel (Kreuzbandriss), Kuen (Kreuzbandriss), Pavelic (im Aufbautraining)

  • Salzburg will sich an Rapid abarbeiten. Und umgekehrt.
    foto: apa/krug

    Salzburg will sich an Rapid abarbeiten. Und umgekehrt.

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