Nach Würmern gegraben und einen Münzschatz gefunden

31. Juli 2015, 12:52
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Polnische Angler stießen auf Münzen, die aus dem Samarkand des 9. oder 10. Jahrhunderts stammen dürften

Warschau – Polnische Angler haben am Ufer eines Sees nach Würmern als Fischköder gesucht und dabei einen Münzschatz gefunden. Wie der Nachrichtensender TVN 24 am Donnerstag berichtete, stießen die Männer am Seeufer in Szczecinek auf Gold- und Silbermünzen, die vermutlich im 9. oder 10. Jahrhundert in Samarkand geprägt wurden (Fotos finden Sie hier).

Experten sollen die Münzen noch genauer untersuchen. "Sie sind in einem fantastischen Zustand", sagte der Direktor des Regionalmuseums der westpommerschen Stadt, Ireneusz Markanicz, über den Fund.

An die pommersche Ostseeküste gelangten die Münzen vermutlich dank der Waräger: Kaufleuten aus dem südlichen Schweden, die vom 8. bis 12. Jahrhundert ein weites Handelsnetz betrieben, das große Teile Osteuropa umfasste und auch Kontakte nach Vorder- und Mittelasien pflegte. (APA/red, 29. 7. 2015)

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