New York Times entschuldigt sich für Clinton-"Ente"

31. Juli 2015, 12:28
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Zeitung hatte fälschlich behauptet, der Ex-Außenministerin drohe ein Strafverfahren

Die angesehene US-Tageszeitung New York Times ist in Bezug auf die E-Mail-Affäre der demokratischen Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton einem Irrtum aufgesessen. Eigentlich gleich mehreren, wie die Redaktion in einer "Editors‘ Note" zugeben musste.

Weder stand Clinton persönlich im Mittelpunkt des Ansuchens zweier interner Prüfer um ein gerichtliches Verfahren. Noch stand jemals der Vorwurf eines "kriminellen" Vergehens im Raum, wie von der New York Times ursprünglich behauptet. Hunderte Medien auf der ganzen Welt übernahmen die Geschichte, so auch der STANDARD.

Die New York Times begründen den Fehler mit einer fehlerhaften Quelle, deren Angaben sie übernommen hat. Und beschwört in Zukunft mehr Transparenz – die Korrekturen wurden anfangs ohne Kennzeichnung eingespielt – und genauere Überprüfung von Fakten. (red, 30.7.2015)

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