Business-Englisch: Schnellkurs für Jetsetter

21. August 2015, 08:54
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In seinem neuen Ratgeber gibt der Comedian John Peter Sloan Tipps, mit denen Sie peinliche Fehler beim Business-Talk vermeiden

Verunsicherten Jetsettern ein paar nützliche Tools mit auf den Weg geben will der Comedian und Englischlehrer John Peter Sloan mit seinem neuen Buch "Instant Business English". Darin: Tipps für Cover Letters und CVs ("Don't forget: auch deine Hobbys zu beschreiben. Die Engländer sind der Meinung, dass außerberufliche Interessen viel über den Charakter einer Person aussagen"), ebenso wie nützliche Phrasen für Networking und Negotiating. Sloan beschreibt, mit welchen Worten man Klienten willkommen heißt, Deals abschließt, wie Symbole auf der Computertastatur auf Englisch benannt werden (open bracket, close bracket ...). Das Special: ein Vocabulary-Toolkit zu jedem Kapitel.

"I am John Peter Sloan"

In einer ersten Lektion entlarvt Sloan das seiner Meinung nach größte No-Go bei der Selbstpräsentation: "My Name ist John". Diese Phrase dürften nur Kinder, "kleine Kinder", verwenden, schreibt er – korrekterweise müsse es heißen: "I am John Peter Sloan" oder "I'm John." Für Telefongespräche empfiehlt Sloan: "Hello, this is John speaking", weil man den Gesprächspartner hier nicht vor sich habe.

pons verlag

Wer das Gelernte vertiefen will, kann das Online, mit kurzen, unterhaltsamen Spelling-Tutorials. Darin gibt Sloan Tipps zur richtigen Aussprache. Bei der Artikulation vieler häufig verwendeter Wörter könne sich der Redner am Prinzip des "dying man", des sterbenden Mannes, orientieren, sagt er. Das "öhhha" sei maßgeblich bei Wörtern wie "learn", "thursday" oder "first". Praktisch auch: Das Geräusch, das Patienten beim Zahnarzt von sich geben (ein tiefes "Ahhhh") anzuwenden bei "car" oder "far". Zu Übungszwecken empfiehlt der Comedian die Phrase: "My car is far from the bar". Wichtig: Den Klang langsam aus dem Rachen herausgleiten lassen – dazu den Kopf leicht nach hinten beugen.

Im Englischen gebe es nicht nur ein, sondern zwei verschiedene "S", sagt Sloan – das werde gerne vergessen. Das erste S sei scharf, zischend, also "Sssnake", existiere aber auch in einer zarten, "kleinen" Version ("sssmall"). Das zweite gleiche eher dem Summen einer Biene und fände Anwendung bei Wörtern wie "please" oder "boys".

pons verlag

Mit der oberen Zahnpartie züngeln

Very important sei auch die gekonnte Artikulation des "th": hier hapere es ebenfalls häufig an der Ausführung. Wichtig sei, die Zunge gegen die obere Zahnpartie zu pressen. Bei einer solchen Aussprache könne man das "th" dann quasi im Kehlkopf fühlen. Gilt für Wörter wie "them" oder "there". Beim klanglosen "th" wird die Zunge ebenfalls gegen die Zähne gepresst, aber es wird kein Ton losgelassen – dieses "th" finde Anwendung bei Wörtern wie "thin" oder "think".

Klar, es ist nicht immer ganz einfach, in einer anderen als der Muttersprache frei von der Leber weg zu parlieren – aber wer von seinen internationalen Geschäftspartnern ernst genommen werden will, sollte sich darin üben. (lib, 21.8.2015)

John Peter Sloan, geboren in Birmingham, England, ist Musiker, Kabarettist und Englischlehrer.

"Instant Business English" ist für 16,99 Euro im Buchhandel erhältlich.

  • So können Sie bei einer Präsentation den Vortragenden vorstellen: "Wer are pleased to have Gordon Sumner with us today. He is going to talk to us on the subject of ..."
    foto: istock

    So können Sie bei einer Präsentation den Vortragenden vorstellen: "Wer are pleased to have Gordon Sumner with us today. He is going to talk to us on the subject of ..."

  • ... und so sich selbst: "Thank you for inviting me to speak here today. This morning I'm going to explain our new marketing initiative. I'd like to begin with an overview ..." Auch praktisch: "Please feel free to ask questions as I go along." Und für den Abschluss: "Well, that's it. I'd like to thank everyone here for listening."
    foto: istock

    ... und so sich selbst: "Thank you for inviting me to speak here today. This morning I'm going to explain our new marketing initiative. I'd like to begin with an overview ..." Auch praktisch: "Please feel free to ask questions as I go along." Und für den Abschluss: "Well, that's it. I'd like to thank everyone here for listening."

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