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Mit Retrochic ins Bett

18. August 2015, 12:32

Wenn Modedesign auf Designhotel trifft: Am Wiener Spittelberg wartet eine außergewöhnliche Suite im Hotel Altstadt auf seine Gäste. Lena Hoschek hat Hand angelegt und sich mit einer perfekten Inszenierung in Szene gesetzt.

"Glücklich machen ist das höchste Glück" heißt es auf der Homepage des Hotel Altstadt: Nun, glücklich macht Betreiber und Eigentümer Otto E. Wiesenthal seine Gäste mit einem individuell gestalteten Hotel, das alle Stückerln spielt. Und dazu gehört, dass das Haus und seine Zimmer im Kreativwirtschaftsgrätzl des 7. Wiener Gemeindebezirks auch wirklich Bezug zu Kreativität und Esprit haben. Jeder Gang, jede Etage hat ihren eigenen Stil und jedes Zimmer ist individuell gestaltet.

Zuletzt hat hierzu eine Zusammenarbeit mit Österreichs bekanntester Modedesignerin beigetragen: Aus einer Begegnung im Familienkreis mit Hoschek wurde innerhalb kürzester Zeit die Idee geboren, eine der Suiten durch sie gestalten zu lassen. "Wir sind immer auf der Suche nach kreativen Menschen, weil es spannend ist, mit ihnen zu arbeiten und ihre sehr persönlichen Entwürfe umzusetzen", so Wiesenthal. Vor Hoschek hatte der Hotelier bereits erfolgreich mit Stararchitekt Mattheo Thun zusammengearbeitet und beste Erfahrungen gemacht.

Und das Ergebnis: Floral, opulent, verspielte Nostalgie, dunkle Tapeten, prunkvolle Luster, kurz mit Retrochic ins Bett. "Es war schön, sich mal aufs 'Wesentliche' zu konzentrieren und etwas zu entwerfen, das definitiv nichts mit Kleidung zu tun hat", sagt Lena Hoschek. Bis heute funktioniert die Kooperation mit dem Wiener Paradehotelier. So präsentiert eine Puppe vor dem Frühstückssalon wechselnd Stücke aus der aktuellen Kollektion – mit dem Hinweis auf Hoscheks Boutique am Spittelberg.

Öffentlichkeitswirksamkeit im Auge behalten

"Ich glaube, das Projekt ist so gut gelungen, weil wir am Ende doch gleich ticken", konstatiert Wiesenthal. Dass das Projekt ein klassisches Best Practice ist, zeigt das Umsatzplus von 50 Prozent im Folgejahr, sodass sich die Investition innerhalb von 2 Jahren wieder realisiert. Für Nachahmer hat der Hotelchef einen besonderen Tipp: "Wer überlegt, einen Kreativen in den Betrieb zu holen, soll immer auch die Öffentlichkeitswirksamkeit der Projekte im Auge haben. In unserem Fall hat der Name Hoschek ein neues Segment eröffnet und neues junges Publikum gebracht."

3 weitere Tipps an Unternehmen, die mit Kreativschaffenden zusammenarbeiten möchten:

  • Wenn man mit Kreativen zusammenarbeitet, sollte man ihnen möglichst freie Hand lassen, damit sie ihre Ideen frei entwickeln können
  • Das Budget sollte von vornherein festgelegt sein
  • Es ist gut, sich Zeit für das Projekt zu nehmen und organisatorische Unterstützung anzubieten



Das Projekt Altstadt Vienna – Lena Hoschek ist eines der für den "Call for Stories" 2015 eingereichten Projekte. Die Kreativwirtschaft Austria sucht von 21. März bis 30. September 2016 wieder die besten Stories, die eine gelungene Zusammenarbeit von heimischen Betrieben mit Kreativschaffenden dokumentieren.

  • Hoschek mit Inhaber Wiesenthal in "ihrer" Suite
    foto: altstadt vienna

    Hoschek mit Inhaber Wiesenthal in "ihrer" Suite

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