Mindestens 28 Tote nach Erdrutschen in Nepal

30. Juli 2015, 14:49
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Zahlreiche Menschen vermisst – Schlammmassen verwüsten Dörfer

Kathmandu – Schwere Regenfälle haben im Westen Nepals mehrere Erdrutsche ausgelöst. Bisher wurden 28 Menschen tot aus den Schlammmassen geborgen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. 15 Menschen starben den Angaben zufolge im Dorf Lumley im Distrikt Kaski, 29 weitere Menschen werden dort noch vermisst.

Außerdem seien bei einem weiteren Erdrutsch im Dorf Chapakot 13 Menschen verletzt worden. Im Dorf Bhadaure kamen fünf Menschen ums Leben, in den Bezirken Baglung und Myagdi insgesamt acht.

"Meine Tochter und meine Enkelin sind gestorben. Sie wurden verschüttet", sagte eines der Opfer dem Sender Kantipur Television. "Eine andere Tochter hat sich ein Bein gebrochen. Mein Haus ist auch zerstört." Auf Fernsehbildern waren Helfer zu sehen, die in den Schlammmassen nach Verschütteten gruben. Armeehelikopter kamen ebenfalls zum Einsatz.

Ein schweres Erdbeben hatte Ende April die Hänge in Teilen des Himalaya-Landes destabilisiert. Monsun-Regenfälle führen nun dazu, dass sich Erde und Geröll an vielen Stellen lösen. Die Rettungsarbeiten wurden behindert, da auch viele Straßen durch Erdrutsche unpassierbar sind. (APA, 30.7.2015)

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