Österreichs Topteams siegreich

29. Juli 2015, 18:18
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Doppler/Horst mit souveränem Start in den Bewerb – Schwaiger/Hansel bereits in nächster Runde der EM in Klagenfurt

Klagenfurt – Der teils verregnete Mittwoch in Klagenfurt brachte einen erfolgreichen Start für Österreichs Parade-Paar Clemens Doppler/Alexander Horst und das vorzeitige Weiterkommen von Stefanie Schwaiger/Barbara Hansel bei der Beach-Volleyball-EM. Doppler/Horst gewannen gegen die Weißrussen Alexander Kawalenka/Alexander Dsiadku (BLR-29) sicher 2:0 (14,13). Schwaiger/Hansel besiegten die Russinnen Julia Abalakina/Xenia Dabischa 2:0 (18,19).

Die Vorjahres-Dritten Doppler/Horst knüpften im trotz des Schlechtwetters gut gefüllten Centre Court gegen die Außenseiter an die bisher gezeigten Saisonleistungen an. "Wir haben es geschafft, den Flow hierher mitzunehmen. Es macht einfach viel Spaß, mit so einer Form zu spielen", betonte der zweifache Europameister Doppler nach der insgesamt aber glanzlosen Grundsteinlegung für den Aufstieg aus der Gruppenphase. Ihr nächstes Match bestreiten die Weltranglisten-Fünften am Donnerstag gegen die Italiener Marco Caminati/Enrico Rossi.

Das österreichische Damentopteam ist schon einen Schritt weiter. Hansel war nach dem Erfolg in einer Regenpause froh, das umkämpfte Spiel gut gemeistert zu haben. "Das war kein einfaches Match, es war schwierig mit dem harten Boden", meinte die Salzburgerin. Dank einer Aufholjagd im zweiten Durchgang sei zum Glück ein drohender Entscheidungssatz vermieden worden. "Gut, dass wir das noch gedreht haben und wieder in zwei Sätzen gewonnen haben", so die EM-Zweite von 2011.

Auch Schwaiger reagierte erleichtert, gab sich aber auch selbstkritisch. "Der Aufstieg ist wichtig für den Kopf, aber wir wissen, dass das keine optimale Leistung war und wir uns steigern müssen. Wir haben nicht so gut serviert und waren nicht so konstant wie gestern, aber die entscheidenden Punkte haben wir gemacht", erklärte die Ex-Europameisterin. Im letzten Gruppenspiel wartet mit Jewgenia Ukolowa/Jekaterina Birlowa ein weiteres Team aus Russland. Für die Österreicherinnen ist auch noch der Gruppensieg, der den direkten Achtelfinaleinzug bedeutet, möglich.

In den restlichen drei Spielen im Damenbewerb gab es für die österreichischen Paare durchwegs Niederlagen, die aber im Aufstiegskampf folgenlos blieben. Valerie Teufl/Bianca Zass kassierten gegen die Schweizerinnen Isabelle Forrer/Anouk Verge-Depre mit einem 0:2 (-16,-12) zwar die nächste glatte Niederlage, sie sind aber trotzdem noch im Rennen. Cornelia Rimser/Nadine Strauss mussten sich nach ihrem Auftaktsieg gegen die Schweizerinnen Joana Heidrich/Nadine Zumkehr 0:2 (-20,-10) geschlagen geben.

Die am Vortag ebenfalls noch siegreichen Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig unterlagen den niederländischen Titelverteidigerinnen Madelein Meppelink/Marleen van Iersel nach heftiger Gegenwehr in zwei engen Sätzen 0:2 (-20,-18). Plesiutschnig trauerte nach der Regenschlacht dem durchaus möglichen Gewinn des ersten Durchganges (19:17-Zwischenführung) nach. "Schade, dass wir den Satz nicht fertig gebracht haben. Aber es war eine super Leistung, mit der wir zufrieden sein können", meinte die Steirerin.

Peter Eglseer/Daniel Müllner mussten sich in ihrer ersten Partie den Ex-Weltmeistern Alexander Brouwer/Robert Meeuwsen nach zwei umkämpften Sätzen 0:2 (-21,-21) beugen. Alexander Huber/Robin Seidl verloren gegen die zweifachen Vize-Europameister Aleksandrs Samoilovs/Janis Smedins (LAT) 0:2 (-17,-19). Tobias Winter/Lorenz Petutschnig gingen gegen die Deutschen Alexander Walkenhorst/Stefan Windscheif als 1:2-Verlierer (-14,19,-11) vom Platz. (APA/red – 29.7. 2015)

  • Clemens Doppler und Alexander Horst werden den Erwartungen gerecht.
    foto: apa/hochmuth

    Clemens Doppler und Alexander Horst werden den Erwartungen gerecht.

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