RBI polstert Kapitaldecke auf

28. Juli 2015, 18:12
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Kreditportfolio von 705 Millionen Euro verbrieft

Wien – Die Raiffeisen Bank International hat durch die Verbriefung von Krediten einen weiteren Schritt hin zur Stärkung ihres Eigenkapitals gemacht. Durch den teilweisen Verkauf des Ausfallsrisikos von österreichischen und deutschen Krediten in der Höhe von 705 Millionen Euro werde die harte Kernkapitalquote um vier Basispunkte gestärkt, teilte das Institut am Dienstag mit. Durch die Transaktion – eine sogenannte synthetische Verbriefung – würden die risikogewichteten Aktiva um rund 340 Millionen Euro reduziert.

Die in Osteuropa aktive österreichische Bank befindet sich derzeit in einem Umbau, nachdem im Vorjahr ein Verlust von knapp einer halben Milliarde Euro angehäuft worden war. Aufgrund hoher Kosten für die geplante Schrumpfkur schließt das Geldhaus auch für das laufende Jahr einen Verlust nicht aus. Die harte Kernkapitalquote will die Bank bis Ende 2017 auf zwölf Prozent steigern. Ende März lag sie bei 9,9 Prozent. (Reuters, 28.7.2015)

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