Zwei Weltenbummler auf dem Radweg nach Thailand

Blog27. August 2015, 10:08
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Eine Auszeit vom Alltag nehmen, die Welt entdecken – und dabei etwas Gutes tun

Schon einige Monate dauert unsere Reise mit dem Fahrrad von Österreich nach Thailand. Am 11. Mai ging es los – seither haben wir einiges erlebt. Wir, das sind Stefan Jahrmann und Alexandra Zöchner.

Die Idee stammt von Stefan, der mit Radreisen nach Griechenland und Rumänien schon einschlägige Erfahrung sammeln konnte. Ich habe seit längerer Zeit mit einer größeren Reise geliebäugelt. Also stimmte ich der Idee zu – natürlich nach reiflicher Überlegung und Recherche.

Die Route: Über die Slowakei, Polen, die Ukraine, Weißrussland, Russland, Kasachstan und Kirgistan bis nach China – wo wir wohl den Zug nehmen werden. Durch Laos und Thailand müssen dann wieder die Wadln arbeiten. Ob uns unsere Fahrräder auch danach noch begleiten dürfen, werden wir erst dann entscheiden. Denn es gibt noch ein weiteres Ziel: Neuseeland.

Warum per Fahrrad?

Warum gerade mit dem Fahrrad? Einerseits radeln wir beide sehr gerne, legen auch schon seit Jahren die meisten Wege in Wien mit dem Rad zurück. Außerdem ist man so ständig in Bewegung, und zwar in einer idealen Geschwindigkeit, um Land und Leute kennenzulernen.

Andererseits kann Reisen auf diese Weise sehr günstig sein. Man ist relativ flexibel – im Gepäck ein Zelt – und muss für den zurückgelegten Weg an sich nichts bezahlen. So lag es für uns nahe, unsere Leidenschaft für das Reisen mit jener für das Fahrrad zu verbinden.

Unser Abenteuer haben wir mit einem guten Zweck verbunden. Die "Promise Foundation Austria" (PFAU) aus Friedberg (Steiermark) fördert Schulkinder in Simbabwe und arbeitet momentan an der Verwirklichung einer Schulküche in Kariyangwe. Unser Traum wäre es, so viele Spenden wie Kilometer auf dem Fahrrad zu sammeln.

Auf unserem Blog radschlag.at können sowohl der aktuelle Stand von Kilometern und Spenden als auch unsere Reiseerlebnisse mitverfolgt werden. Dank GPS-Tracker ist jeden Tag ersichtlich, wo wir uns gerade befinden. Auf derStandard.at bringen wir Auszüge unseres "Radschlags". (Alexandra Zöchner, Stefan Jahrmann, 27.8.2015)

Alexandra Zöchner lernte das Radfahren im Alter von drei Jahren, schließlich wurde ihr dafür ein Eis versprochen. Ihren Fahrrädern ist sie seitdem stets treu – 17 Jahre lang musste ihr Firmungsrad herhalten. Wadlumfang: 35,5 cm. Anzahl bereister Länder: 31. Die gebürtige Niederösterreicherin verfasst die Texte für den "Radschlag"-Blog.

Stefan Jahrmann setzt seit Jahren auf sein zuverlässiges Puch-Rennrad als Fortbewegungsmittel. Wadlumfang: 44 cm. Anzahl bereister Länder: 41. Bei Langeweile auf dem Fahrrad komponiert er aus dem Geräusch des Fahrtwindes eigene Lieder. Der Steirer liefert Fotos und Videos für den "Radschlag"-Blog.

Zum Thema

Die ersten 2.000 Kilometer: Von der Steiermark nach Weißrussland

  • Alexandra Zöchner verzieht auf Fotos gerne das Gesicht.
    foto: privat

    Alexandra Zöchner verzieht auf Fotos gerne das Gesicht.

  • Stefan Jahrmann, bekannt für seine Begeisterungsfähigkeit.
    foto: privat

    Stefan Jahrmann, bekannt für seine Begeisterungsfähigkeit.

  • Erstaunlich, was alles in unseren Packtaschen Platz findet!
    foto: stefan jahrmann

    Erstaunlich, was alles in unseren Packtaschen Platz findet!

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