Legionäre in Algerien nicht mehr erlaubt

27. Juli 2015, 14:17
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Verbot für Verpflichtung ausländischer Spieler wegen Finanzkrise und schmelzender Öl-Einnahmen

Algier – Die algerischen Fußballclubs dürfen keine ausländische Spieler mehr verpflichten. Das gab der nationale Verband (FAF) am Montag auf der Homepage bekannt. Begründet wird diese Entscheidung mit der aktuellen Finanzkrise.

Die Öl-Einnahmen von Algerien, das rund 95 Prozent seiner Einkünfte durch Exporte bezieht, sind auf die Hälfte geschmolzen. Daher wurden Sparmaßnahmen ergriffen, um die hohen Kosten, die durch Transfers verursacht werden, zu verringern. Der Verband fordert die Vereine außerdem auf, die Kadergröße so gering wie möglich zu halten, um die Lohnkosten zu senken.

Legionäre, die einen aktuellen Vertrag besitzen, dürfen noch bis Ende der Vertragsdauer in der algerischen Liga spielen, hieß es. Aktuell spielen rund 30 Legionäre in Algeriens Liga, die meisten sind Afrikaner. Außerdem sind zwölf ausländische Trainer, darunter einige Franzosen, in Algerien tätig. ((APA/AFP, 27.7.2015)

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