Ben Kingsley: "Wir bräuchten viel mehr Regisseurinnen"

27. Juli 2015, 09:38
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Oscar-Preisträger hat für seinen neuesten Film mit der spanischen Regisseurin Isabel Coixet zusammengearbeitet

Berlin – Oscar-Preisträger Ben Kingsley beklagt einen Mangel an Regisseurinnen in Hollywood. "Das ist ein Jammer. Wir bräuchten viel mehr Regisseurinnen", sagte der aus Filmen wie "Gandhi" und "Schindlers Liste" bekannte englische Schauspieler der "Welt am Sonntag". Frauen hinter der Kamera sähen "die menschlichen Verhaltensmuster aus ganz anderen Blickwinkeln als Männer".

So sei die Spanierin Isabel Coixet, die bei Kingsleys neuestem Film "Learning to drive – Fahrstunden fürs Leben" Regie führte, besonders begabt darin, männliche Verletzbarkeit zu zeigen. "Sie zeigt diese Verletzlichkeit eher als einen Vorzug, als ein Plus, nicht als negative Eigenschaft", sagte Kingsley. (APA, 27.7.2015)

  • Ben Kingsley über den Regisseurinnen-Mangel in Hollywood: "Das ist ein Jammer."
    foto: reuters/danny moloshok

    Ben Kingsley über den Regisseurinnen-Mangel in Hollywood: "Das ist ein Jammer."

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