Volkswagen erwägt Produktionskürzung wegen China-Flaute

25. Juli 2015, 09:53
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"Spiegel": In Fabriken könnte an 270 statt 300 Tagen pro Jahr gearbeitet werden

Berlin/Wolfsburg/Peking – Volkswagen erwägt einem Medienbericht zufolge wegen eines schwächeren Autoabsatzes in China Produktionskürzungen. In den Fabriken könnte an nur 270 statt wie bisher an 300 Tagen im Jahr gearbeitet werden, meldete das deutsche Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" am Samstag.

Im Juni seien auf dem weltweit größten Automarkt 22 Prozent weniger Wagen der Kernmarke Volkswagen als im Vorjahr verkauft worden. Auch der deutsche Konkurrent BMW sei von der Flaute in der Volksrepublik betroffen und wolle deshalb seine Produktion in China in diesem Jahr um 10.000 Autos reduzieren.

China ist für Volkswagen mit einem Absatzanteil von 40 Prozent inzwischen der wichtigste Markt. Im ersten Halbjahr sank der Absatz des Konzerns um rund vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das jahrelang rasante Wachstum des chinesischen Marktes hat sich zuletzt stark abgekühlt. Die Käufer sind zurückhaltender geworden, denn die Wirtschaft wächst langsamer und der jüngste Börsencrash kostete die Privatanleger Geld. (APA, 25.7.2015)

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