Lump, Trump und Sepp Blatter

25. Juli 2015, 12:00
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Gute Woche

Ein historisches Mysterium könnte sich klären. Als Hilmar Kabas vor 15 Jahren den damaligen Präsidenten Thomas Klestil vermeintlich Lump schimpfte, könnte er da nicht einfach in fremden Zungen einen US-Präsidenten geweissagt haben? Den Trump?

foto: helmut fohringer/apa

Der frühere Gitarrist der Guns N' Roses, Slash, wurde diese Woche 50. Wir gratulieren. Die Wetten darauf standen lange nicht gut, immerhin hat er schon mit 35 einen Herzschrittmacher bekommen. Wenn er jetzt noch sein Faible für Giftschlangen überwindet, könnte er richtig alt werden.

foto: epa/ferdy damman

Ein weißer Rassist erlitt bei einer Demonstration für die umstrittene Konföderiertenflagge einen Hitzeschlag. Oje. Geholfen hat ihm der Polizist Leroy Smith. Ein Afroamerikaner. Ob der schwächelnde Übermensch sich bedankt hat, ist nicht bekannt, eine Lektion war das allemal.

foto: rob godfrey via ap

Schlechte Woche

Kritiker dieser zyklischen Kulturandacht namens Salzburger Festspiele stimmen seit dieser Woche wieder ihr Jedermann-Lamento an: Vom Hugo, fürn Hugo. (Sorry, Bildungsbürgerpointe!)

foto: wikimedia commons

Sepp Blatter fand sich während einer Pressekonferenz in einem Geldregen wieder. Ein britischer Komiker streute Scheine über den Fifa-Präsidenten. Der war not amused. Konnte der Witzbold die Scheine nicht einfach in einem Koffer (siehe Wortkunde) übergeben? So wie es Sitte ist?

foto: reuters/arnd wiegmann

Apropos: Die Affäre wegen des der illegalen Parteienfinanzierung verdächtigen Herbert Kickl (FPÖ) wird in Anlehnung an Kick-back-Zahlungen Kickl-back genannt. Eine Anspielung an die Band Nickelback wäre ebenso denkbar. Der Bandname leitet sich aus dem Satz "Here's your nickel back" ab. Er ist somit eindeutig geldschieberischer Natur. (flu, 25.7.2015)

foto: dpa/lby
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