Benko darf Kaufhaus in Bozen nicht bauen

24. Juli 2015, 11:12
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Im Gemeinderat ist das Projekt vorerst gescheitert

Bozen – 259.385 Kubikmeter, davon 197.000 neu bebauter Raum: Das Kaufhausprojekt Bozen wäre ambitioniert und mit "Kaufhaus" nur unzureichend beschrieben. Daneben Kaufhaus wären ein Hotel und Wohnungen ebenso geplant wie Büros; das Ganze eingebettet in ausgedehnte Grünflächen. Auch auf das Verkehrskonzept mit integriertem Busbahnhof wurde nicht vergessen. Vorerst wird aus der Sache aber nichts.

Das von René Benkos Signa-Holding initiierte Projekt wurde im Bozener Gemeinderat vorerst abgeschmettert. Am Donnerstagabend stimmten nach stundenlanger Debatte 22 Mandatare dafür, benötigt worden wären aber 23 Stimmen.

Die Signa-Tochter KHB bedauerte naturgemäß das Nein. Mit dem Votum sei "keine Entscheidung für die Zukunft und für eine Jahrhundertchance getroffen" worden, sagte KHB-Präsident Heinz Peter Hager der APA. Man nehme "diese Nichtentscheidung zur Kenntnis" und prüfe "in aller Ruhe die nächsten Schritte". In der Bevölkerung orte man eine Zustimmung zum Vorhaben. (APA, red, 24.7.2015)

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