Grünes Licht für 50-Mrd-Dollar-Fusion von AT&T und Pay-TV-Sender

22. Juli 2015, 10:20
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US-Justizministerium sieht keine entscheidende Beeinträchtigung des Wettbewerbs

Die US-Behörden haben grünes Licht für die knapp 48,5 Mrd. Dollar (44,6 Mrd. Euro) schwere Fusion des US-Mobilfunkers AT&T und des Pay-TV-Senders DirecTV gegeben. Das Geschäft stelle keine entscheidende Beeinträchtigung des Wettbewerbs dar, befand das Justizministerium in Washington am Dienstag.

Genehmigung der US-Behörden

Zugleich empfahl der Leiter der Telekommunikationsaufsicht FCC, Tom Wheeler, seiner fünfköpfigen Kommission, den Zusammenschluss zu genehmigen. Damit steht einer Genehmigung der US-Behörden wohl kaum noch etwas entgegen.

Der zweitgrößte US-Mobilfunk-Anbieter AT&T erschließt sich durch die Übernahme ein neues Wachstumsfeld. Der größte US-Satelliten-TV-Sender DirecTV bekommt einen Breitband-Zugang. Als Voraussetzung für eine endgültige Genehmigung der Wettbewerbsbehörden muss AT&T unter anderem den Zugang zum Hochgeschwindigkeits-Internet ausbauen. (APA, 22.7. 2015)

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