Deutschland investiert in Straßenbau

20. Juli 2015, 14:53
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Für marode Verkehrsverbindungen

Berlin – Die deutsche Regierung treibt ihr Investitionsprogramm für marode Straßen voran und hat 2,7 Mrd. Euro für Sanierung und Neubau freigegeben. "Alle Projekte können umgehend umgesetzt werden", sagte Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) am Montag in Berlin. Man erwarte, dass es dieses und nächstes Jahre erste Spatenstiche geben werde. Das Geld fließe in baureife, also fertig geplante, Projekte.

Es könne also sofort Ausschreibungen für den Bau geben. 1,7 Mrd. Euro würden für Lückenschlüsse von Bundesstraßen und Autobahnen aufgewendet, 700 Mio. Euro für Neubauten und 500 Mio. Euro für Reparaturen. Von den Bundesländern profitiert Bayern mit 621 Mio. Euro am meisten.

Das Geld kommt zum großen Teil aus dem bestehenden Etat des Verkehrsministeriums. Hinzu kommen Mittel aus dem zusätzlichen Investitionsprogramm beim Finanzministerium sowie künftige Einnahmen aus der Lkw-Maut, die auf alle vierspurigen Bundesstraßen ausgeweitet wurde. (APA, 20.7.2015)

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