Rezept: Marillenkuchen mit Baiserhaube

    Ansichtssache29. Juli 2015, 14:39
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    Der Blechkuchen, belegt mit dem Obst der Saison, zählt zu den Backklassikern der österreichischen Süßspeisenküche. Die süß-säuerlichen Marillen harmonieren besonders gut mit der zarten Baiserhaube

    Und sobald die Marillensaison zu Ende ist, lassen sich unter dem Eischaum Ribisel, Johannisbeeren, Heidelbeeren, Zwetschken oder Pfirsiche verstecken. Auch verschiedene Obstsorten gemischt ergeben einen köstlichen Kuchen.

    foto: helga gartner

    Zutaten für den Teig

    7 Eidotter
    4 Eiklar
    180 g Butter (handwarm)
    90 g Staubzucker
    70 g Kristallzucker
    180 g glattes Mehl
    1 EL Vanillezucker
    1 KL Backpulver
    ca. 1 kg Marillen

    Zutaten für die Schneehaube

    3 Eiklar
    140 g Staubzucker

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    foto: helga gartner

    Handwarme Butter mit dem Staubzucker und Vanillezucker schaumig rühren.

    Das Backrohr auf 170 o C Unterhitze vorheizen.

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    foto: helga gartner

    Nach und nach die Eidotter einmengen.

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    foto: helga gartner

    Eiklar mit Kristallzucker zu einem festen Schnee schlagen. Unter den Butterabtrieb mengen.

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    foto: helga gartner

    Das Mehl mit dem Backpulver versieben und vorsichtig unter die Masse heben.

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    foto: helga gartner

    Den Teig in eine gebutterte Form streichen. Die gewaschenen Marillen halbieren, entkernen und mit der runden Seite nach unten dicht auf den Teig legen.

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    foto: helga gartner

    Im vorgeheizten Backrohr ca. 30 Minuten backen.

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    foto: helga gartner

    Währenddessen die Eiklar für die Baiserhaube aufschlagen. Wenn die Masse cremig weiß ist, den Zucker zugeben und so lange rühren, bis ein steifer Schnee entstanden ist.

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    foto: helga gartner

    Die Backrohreinstellung auf 150o C Ober- Unterhitze verändern. Mit einer Gummispatel die Schneemasse gleichmäßig auf den Kuchen verteilen.

    15 Minuten backen, das Backrohr abdrehen und den Kuchen weitere 15 Minuten im Ofen stehen lassen. Danach mit einen Kochlöffel die Backrohrtür leicht offen halten und nochmals 15 Minuten rasten lassen.

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    foto: helga gartner

    So bekommt die Meringe eine knusprige Kruste und ist darunter flaumig feucht.

    Guten Appetit! (Helga Gartner, 29.7.2015)

    >>> Das Rezept zum Ausdrucken

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