Ku-Klux-Klan: Kreuze und Konföderiertenflaggen

Ansichtssache20. Juli 2015, 09:27
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Der Ku-Klux-Klan (KKK) ist eine rassistische Organisation in den Südstaaten der USA. Sein Ziel war nach der Gründung im Jahre 1866 vor allem die Unterdrückung der Schwarzen. In der Rekonstruktionszeit hinderte der Klan Menschen mit dunkler Hautfarbe an der Wahrnehmung und Ausübung ihrer damals neu erworbenen Bürgerrechte. Das geschah durch Einschüchterung, Brandstiftung, körperliche Gewalt, Entführung und Mord. Bis heute brennen bei ihren Treffen Kreuze.

Während der Klan in den 1920er-Jahren noch um die sechs Millionen Mitglieder hatte, ist die Zahl der Aktiven mittlerweile auf 2.000 bis 3.000 gesunken. Sie sind laut Southern Poverty Law Center, einer Organisation, die extremistische Gruppen beobachtet, in etwa 72 Ortsgruppen organisiert.

In South Carolina haben am Sonntag Anhänger des Ku-Klux-Klans für die umstrittene Konföderiertenflagge demonstriert. Erst vor wenigen Tagen entfernte das Repräsentantenhaus von South Carolina die Flagge als Reaktion auf Proteste nach dem Attentat von Charleston.

(red, 20.7.2015)

foto: reuters/johnny milano
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