Beme: Social-Media-Dienst soll Nutzer authentisch darstellen

18. Juli 2015, 10:59
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Unverfälschte und nicht selektierte Aufnahmen im Zentrum – bisher nur per Einladung

Mit Beme geht eine neue Social-Media-Plattform online, die primär auf eine authentische Darstellung des Nutzers abzielt. Während etwa auf Instagram und Facebook Fotos mit Filtern belegt oder ausgewählt werden, stehen auf Beme unverfälschte Aufnahmen im Zentrum. Zurzeit steht der Service nur als iOS-Version zur Verfügung, zudem ist eine persönliche Einladung nötig um auf der Plattform posten zu können.

US-YouTuber Casey Neistat stellt Beme vor.

Innovative Aufnahme-Möglichkeit

Um authentische Aufnahmen zu ermöglichen, bedient sich die App beim Annäherungssensor. Für ein Foto oder Video aus der Nutzersicht muss die Front des iPhones verdeckt werden. Daraufhin startet die Aufnahme. Für ein Selfie ist die gleiche Methode notwendig. Nach der Aufnahme wird diese zeitgleich hochgeladen – etwaige Korrekturen können nicht vorgenommen werden. Das Foto oder Video wird daraufhin der Beme-Bekanntschaft angezeigt und löscht sich, nachdem es angesehen wurde. Dies ist bereits von Snapchat bekannt, einem Dienst, der besonders bei Jugendlichen beliebt ist.

Zwei Millionen vor Start gesammelt

Hinter der neuen Plattform stehen der US-YouTuber Casey Neistat und der ehemalige Technik-Chef von Tumblr Matt Hacknett. Zwei Millionen Dollar Funding konnte für Beme bereits vor Start gesammelt werden. Ob und wann eine Android-Version kommt, wurde noch nicht verraten. In den kommenden Tagen will Neistat aber weitere Fragen zu Beme beantworten. (dk, 18.07.2015)

  • Anstelle inszenierter Aufnahmen sollen auf Beme unverfälschte Fotos und Videos im Zentrum stehen.
    foto: screenshot/webstandard

    Anstelle inszenierter Aufnahmen sollen auf Beme unverfälschte Fotos und Videos im Zentrum stehen.

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