WAC bei Aufstieg gegen Dortmund

17. Juli 2015, 13:20
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Auf Kühbauers Team wartet der deutsche Topklub Borussia Dortmund. Sturm trifft auf Rubin Kazan. Altach muss nach Portugal

Nyon – Dem WAC winkt in der dritten Qualifikationsrunde für die Fußball-Europa-League ein Duell mit Borussia Dortmund. Sollten die Kärntner nach dem 1:0 bei Schachtjor Soligorsk am kommenden Donnerstag in Klagenfurt den Aufstieg unter Dach und Fach bringen, ginge es am 30. Juli daheim und am 6. August auswärts gegen den deutschen Spitzenclub, wie die Auslosung am Freitag in Nyon ergab.

Damit könnte Neo-BVB-Coach Thomas Tuchel seine Pflichtspiel-Premiere in Kärnten feiern. Der frühere Mainz-Betreuer trat vor wenigen Wochen die Nachfolge von Jürgen Klopp an und soll die Mannschaft nach einer misslungenen abgelaufenen Saison mit Endrang sieben wieder zurück in die Erfolgsspur führen. Dazu beitragen wollen Stars wie Marco Reus, Pierre-Emerick Aubameyang, Ilkay Gündogan und Mats Hummels oder auch Ex-Salzburg-Regisseur Kevin Kampl.

Wunschlos

WAC-Trainer Dietmar Kühbauer nahm die Aussicht auf Duelle mit dem Champions-League-Finalisten von 2013 und achtfachen deutschen Meister mit großer Freude auf. "Wenn wir weiterkommen sollten, könnte es kein besseres Los geben. Über die Schwere dieser Aufgabe müssen wir nicht diskutieren, aber von der Attraktivität her wünscht sich jeder so einen Gegner", sagte der Burgenländer.

Allzu sehr wollte sich Kühbauer aber noch nicht mit dem BVB beschäftigen – schließlich steht noch das Rückspiel gegen Soligorsk auf dem Programm. "Wir dürfen jetzt nicht groß reden, sonst stehen wir ziemlich blöd da, wenn wir es am Donnerstag nicht schaffen. Aber dieses Los muss ein zusätzlicher Antrieb sein, damit wir gegen Soligorsk aufsteigen", forderte der Coach.

Sturm gegen Kasan

Als Außenseiter geht Sturm Graz in die internationale Saison 2015/16. Mit Rubin Kasan bekamen die ungesetzten Steirer den Fünften der abgelaufenen russischen ersten Liga zugelost. Das Hinspiel tragen die Schwarz-Weißen am 30. Juli zu Hause aus. Das Rückspiel findet eine Woche später in Kasan statt.

Sturm trifft damit nach einer einjährigen Europacup-Pause auf den zweifachen russischen Meister (2008, 2009). "Rubin Kasan bedeutet für uns ein Hammerlos. Es war einer der schwierigsten Gegner in unserem Topf. Trotzdem gilt es, mit breiter Brust in die Spiele zu gehen und alles dafür zu geben, um in die nächste Runde zu kommen", erklärte Sturms General Manager Gerhard Goldbrich nach der Auslosung.

Der Club aus der 1,1-Millionen-Einwohner-Stadt Kasan landete in der abgelaufenen Saison der russischen Premier Liga auf Rang fünf. Nur weil Dinamo Moskau wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay von der Uefa suspendiert wurde, nahm die vom 57-jährigen Rinat Biljaletdinow betreute Mannschaft den vakanten Platz in der Europa-League-Quali ein.

Altach gegen Guimaraes

Der SCR Altach bekommt es bei der Premiere eines Vorarlberger Clubs im Europacup mit Vitoria Guimaraes zu tun. Das Heimspiel bestreitet Altach am 30. Juli in Innsbruck, ehe es am 6. August in Guimaraes ins Retourspiel geht.

"Wir freuen uns, eine tolle Aufgabe aus einer tollen Liga", lautete das erste Statement von Altach-Trainer Damir Canadi. "Die ganze Mannschaft ist vor dem Livestream gesessen, alle waren gespannt", berichtete der Wiener, der sich mit seinem Team in der Steiermark auf das ÖFB-Cupspiel in Lafnitz vorbereitete. Zunächst gelte es nun Informationen über den Gegner einzuholen. (APA, red, 17.7.2015)

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    foto: apa/epa/wallace woon

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