Ein Jahr danach: Gedenken an MH17-Opfer

Ansichtssache17. Juli 2015, 11:30
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Vor genau einem Jahr wurde die Passagiermaschine MH17 über der Ostukraine abgeschossen, am Freitag wird der 298 Opfer gedacht. Die Boeing 777 war am 17. Juli auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur, als sie über dem umkämpften Gebiet der Ostukraine abstürzte.

Die ukrainische Regierung und der Westen vermuten prorussische Rebellen hinter dem Abschuss. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat die Schuldvorwürfe am Freitag erneut bekräftigt. "Die Hochtechnologiewaffe, mit der das Flugzeug abgeschossen wurde, konnte nur aus Russland in die Hände der Terroristen gelangen", erklärte der Staatschef. Moskau sieht die Verantwortung bei Kiew.

Indes hat das australische Medienhaus "News Corp Australia" ein Video veröffentlicht, das offenbar prorussische Separatisten kurz nach dem Absturz an der Unglücksstelle zeigt. Auf dem Video sind auch brennende Wrackteile sowie Gepäckstücke zu sehen. Die mutmaßlichen Aufständischen äußern sich in dem zusammengeschnittenen Clip erstaunt darüber, dass es sich um ein ziviles Flugzeug handelt und dass Passagiermaschinen durch den Luftraum eines Kriegsgebietes fliegen. (APA, red, 17.7.2015)

foto: ap photo/mstyslav chernov

Fahnen der Herkunftsländer der Opfer in der Nähe des Absturzortes in der Ostukraine.

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foto: reuters/david gray

Ein Denkmal für die 38 australischen Opfer in der Hauptstadt Canberra.

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foto: reuters/david gray

Der australische Premier Tony Abbott legt mit seiner Frau einen Kranz am Denkmal nieder.

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foto: apa/epa/roman pilipey

Gedenken vor der niederländischen Botschaft in Kiew.

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foto: reuters/gleb garanich

Blumen für die Opfer des Absturzes.

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foto: apa/epa/remko de waal

Die niederländische Flagge auf Halbmast in Den Haag.

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