Sharp rutschte in die roten Zahlen

17. Juli 2015, 11:04
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Trotz Rettungspakets von April bis Juni vermutlich operativer Verlust von 35 Milliarden Yen

Der kriselnde japanische Elektronikkonzern Sharp rutscht einem Zeitungsbericht zufolge trotz eines Rettungspakets tief in die roten Zahlen. In ersten Quartal 2015/16 (April bis Juni) sei vermutlich ein operativer Verlust von etwa 35 Mrd. Yen (259,5 Mio. Euro) angehäuft worden, berichtete die Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Freitag.

Reduktion

Der Umsatz dürfte um 3,2 Prozent auf etwa 4,4 Mrd. Euro gesunken sein. Damit müssten die Geschäfte "signifikant" anziehen, wenn das Unternehmen seine Ziele für die Zeit von April bis September noch erreichen wolle. Bei Sharp war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Der Konzern hatte sich im Mai ein Rettungspaket von Banken gesichert. Das Unternehmen kämpft mit dem Preisverfall bei Smartphone-Bildschirmen. Sharp-Chef Kozo Takahashi schloss zuletzt auch eine Fusion mit einem anderen Unternehmen nicht aus. (APA, 17.7.2015)

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