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Herausforderung: Wiederaufbau der Kaffeeproduktion im Südsudan

27. Juli 2015, 10:32

Die internationale NGO TechnoServe, George Clooney und Nespresso arbeiten gemeinsam daran die Kaffeeproduktion im krisengeschüttelten Südsudan wieder aufzubauen

Lausanne/Wien – Seit Juni 2013 arbeiten Filmstar George Clooney und die internationale NGO TechnoServe – eine auf die Unterstützung von Wirtschaftsprojekten in Entwicklungsländern spezialisierte Organisation – gemeinsam mit Nespresso daran die Kaffeeproduktion im Südsudan zu reaktivieren. Nespresso ist damit das erste Unternehmen abseits der Ölindustrie, das sich seit Erlangen der Unabhängigkeit des Südsudans vor vier Jahren aktiv für den wirtschaftlichen Wiederaufbau des Landes engagiert. Umfangreiche Investitionen haben bereits erste Erfolge eingefahren.

Das Projekt soll die einstmals hochwertige und erstklassige Kaffeeproduktion wiederbeleben, die Angebotsstruktur wiederherstellen und so zum wirtschaftlichen Aufschwung beitragen. Dies nützt Tausenden von Kleinbauern. Nespresso sieht darin die Chance, die Bezugsquellen für Spitzenkaffee auszuweiten. Denn: Nur 1 bis 2% des weltweit angebauten Rohkaffees entsprechen den hohen Anforderungen des Unternehmens an Geschmack und Aromen. Die zunehmende Nachfrage sowie wachsende Risiken und Herausforderungen in den kaffeeproduzierenden Ländern machen es immer schwieriger, ein langfristig stabiles Angebot an hochwertigem Kaffee sicherzustellen. Investitionen in der Höhe von rund 14,4 Mio. Euro in die Ausweitung des AAA Sustainable Quality™ Programms in Kenia, Äthiopien und im Südsudan sollen dem entgegenwirken.

George Clooney als Partner der Kaffeebauern

Filmstar George Clooney spielt in diesem Projekt direkt vor Ort im Südsudan eine tragende Rolle: "Ich bin begeistert von der Möglichkeit, meine Rolle als Botschafter für Nespresso mit der Funktion als Fürsprecher für eine bessere Zukunft für die Menschen im Südsudan vereinen zu können", erzählt Clooney nach seinem Besuch bei dortigen Kaffeebauern. "Dieses Programm wird Bauern und ihren Familien dabei helfen, neue Quellen für nachhaltiges Wirtschaften zu erschließen und so ihre Zukunft zu sichern." In einer Videobotschaft gibt Clooney Einblick in die Herausforderungen im Südsudan.

Kaffeeanbau im Südsudan – erste Meilensteine

Bisher hat Nespresso nur geringe Mengen Kaffee aus dem Südsudan bezogen: Aus der Ernte 2015 erwartet das Unternehmen rund eine Tonne Kaffee. Aber: Umfassende Vorarbeiten waren nötig, um dies überhaupt zu ermöglichen. Seit dem Jahr 2013 werden die Kaffeekooperativen beim Aufbau der Kaffeeproduktion unterstützt. Der Bau spezieller Nassaufbereitungsanlagen ermöglicht die Produktion von Kaffee in hochwertiger Qualität. Die Einführung eines Zertifikats für Pflanzenschutzbestimmungen ist unverzichtbare Voraussetzung, um überhaupt Kaffee exportieren zu dürfen. Mit der Ausstellung des Zertifikats im Jahr 2013 konnte erstmals Kaffee aus dem Südsudan per Schiff ausgeführt werden. Der erste Export auf dem Landweg folgte im Juli 2014, als zehn Tonnen Rohkaffee aus dem Südsudan über Uganda für Nespresso transportiert wurden – für Uganda der erste legale Kaffeeimport überhaupt. Davor wurde lange Zeit Kaffee über den Kongo nach Uganda geschmuggelt und von dort aus weiter exportiert. Auch die lokale Regierung im südsudanesischen Yei profitiert: Der Export ermöglicht erstmals Steuereinnahmen aus der Kaffeeproduktion.

Politische Instabilität bremst den Projektfortschritt

Die politische Instabilität der letzten Jahre hat allerdings den Fortschritt des Projekts gebremst: Weniger Farmer als erwartet nehmen am Projekt teil; als die TechnoServe-Experten 2014 aus Sicherheitsgründen für zehn Monate das Land verlassen mussten, setzte die technische Umsetzung aus. Dennoch wächst das Projekt kontinuierlich: In den letzten beiden Jahren konnten weitere 300 Bauern in drei neu gegründete Kaffeekooperativen eingebunden werden. Ein eigener Grand Cru aus dem Südsudan kann damit schon in absehbarer Zeit zur Realität werden.


Weitere Informationen unter: www.nespresso.com/positive

  • Südsudan – Trocknen der Kaffeebohnen
    foto: nespresso

    Südsudan – Trocknen der Kaffeebohnen

  • Kaffeebäuerin Jennifer Poni
    foto: nespresso

    Kaffeebäuerin Jennifer Poni

  • Kaffeeproduktion im Südsudan

    Kaffeeproduktion im Südsudan

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